Steirische Ideen für die Schweden
Vier Studentinnen entwickelten für Ikea Schürzen und Hussen.

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Im Zuge ihrer Diplomarbeit an der Ortweinschule Graz arbeiteten die Weizerin Anna Möstl, die Grazerin Evi Lehner und die beiden Deutschlandsbergerinnen Romana Grebien und Sarah Sternad mit Ikea zusammen.
Textilabteilung. Zunächst hatten sie vor, die Textilabteilung zu reformieren. Geplant war unter anderem multifunktionale Kleidung, das heißt, dass etwa ein Oberteil zum Rock, ein Kleid zu einer Tasche umfunktioniert werden kann. "Dieses Projekt war aber nicht realisierbar, denn um die Textilabteilung komplett zu erweitern hätten wir schon nach Schweden fliegen müssen", sagt Anna.
Auftrag. Dafür konnten die vier Damen etwas anderes umsetzen. Hermine Straka von Ikea Graz gab den Modedesignerinnen den Auftrag, Schnitte für multifunktionale Schürzen und Hussen (Sesselüberzüge) für Ikeasessel zu entwickeln. "Unsere Schürzen kann man in Taschen umfunktionieren", sagt Anna. "Das ist vor allem bei Grillpartys sehr praktisch. Man kann das Grillgut in der Tasche transportieren und kaum ist alles ausgepackt kann man die Tasche/Schürze anziehen". Die Schürzen sind übrigens für Frauen und Männer geeignet, außerdem entstand auch ein Mädchenschürzenschnitt und ein Kinderschürzenschnitt.
"Superlustig". Auch die Hussen sind nicht ganz "normal". "Das Besondere daran ist, dass Bänder und Taschen zusätzlichen Stauraum bieten." Dort kann man seine Zeitung oder Bücher unterbringen. Natürlich haben auch die Schnitte skandinavische Namen bekommen. So heißt die Kinderschürze Köki (kök heißt Küche auf schwedisch) und eine Husse Jättekul (superlustig).












