Herberstein als Vorbild
Vom Urprojekt der "Gärten von Burgstall" in Wies ist nicht mehr viel übrig: Demnächst wird die neue Machbarkeitsstudie vorgelegt.

Foto © wies.atKernöl als Schwerpunkt, doch "mehr als nur eine Mühle mit Museum"
Die "Gärten von Burgstall" geistern seit Jahren durch die Weststeiermark. Während in Wies von dem touristischen Hoffnungsprojekt für die Region noch nicht viel zu sehen ist, wird im Hintergrund eifrig daran gearbeitet. Das renommierte Beratungsbüro "Edinger & Zolles" mit Sitzen in Wien und Innsbruck erarbeitet derzeit eine Machbarkeitsstudie, diese soll in den kommenden Wochen fertig sein. Danach wird diese Studie den Planern und Architekten vorgelegt, bis Herbst kommenden Jahres soll es eine Detailplanung geben.
"Nicht mehr so aktuell".
"Es gab ein Urprojekt, das ist aber nicht mehr aktuell", erklärt der Tourismus-Consultant Helmut Zolles. So wurde mittlerweile der "Erzeugerring steirisches Kürbiskernöl g.g.A." an Bord geholt. Dieser hatte unabhängig von den Wieser Initiatoren an einer Kernöl-Erlebniswelt gearbeitet.
Etwas Großes soll entstehen.
Gemeinsam mit der Marktgemeinde Wies, dem Verein Ölspur, der Kulturinitiative Kürbis Wies, dem Landesversuchszentrum, der Fachschule Schloss Burgstall sowie dem Tourismusverband Südweststeiermark soll nun aber etwas Großes in der südlichen Weststeiermark entstehen - mehr als bloß eine Ölmühle mit angeschlossenem Museum. "Etwas Einzigartiges in der Steiermark, so wie es etwa Herberstein auch ist. Nichts Künstliches, nichts Aufgesetztes", erklärt Helmut Zolles. Ein steirisches Leitprojekt mit dem Schwerpunkt Kernöl eben. "Das ist eine tolle Chance für unsere Region", hofft der Wieser Bürgermeister Josef Waltl.
100.000 Besucher.
Die geplanten Investitionen sind beachtlich: Laut Helmut Zolles sollen "als Untergrenze zehn Millionen" in die Umsetzung gesteckt werden. Und er hofft, dass ab dem dritten Betriebsjahr jährlich mindestens 100.000 Menschen angelockt werden












