Ein Vulkan fürs Vulkanland
Mitten in Tieschen wirbt eine Nachbildung des Königsbergs für die Attraktionen auf dem Original. Vulkanausbrüche werden simuliert.

Foto ©
Erstmals seit tausenden von Jahren wird im steirischen Vulkanland wieder aktive Vulkantätigkeit verzeichnet. Grund zur Panik ist aber nicht angebracht. Schließlich bricht der Vulkan nur dann aus, wenn es erwünscht ist. Statt gefährlicher Lava spuckt er nur harmlose Rauchschwaden aus.
Nachbildung.
Möglich macht's ein künstlicher Schauvulkan, der seit kurzem im Ortszentrum von Tieschen bewundert werden kann. "Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Marktgemeinde mit dem örtlichen Tourismusverband", erklärt Bürgermeister Martin Weber. Ursprünglich habe man nur eine gewöhnliche Werbetafel für die Wanderwege und Sehenswürdigkeiten am Königsberg aufstellen wollen. "Irgendwann gab es dann aber die Idee, gleich mit einer Nachbildung des Königsbergs zu werben", so Weber.
Innenleben.
Da der Hausberg der Tieschener vor langer Zeit ein aktiver Vulkan war, lag es nahe, den Mini-Königsberg mit einem Innenleben auszustatten. "Im Prinzip wurde ein kleiner Ofen eingebaut, der mit Holz und Papier beheizt werden kann. Durch einen Kamin steigt dann der Rauch auf. Demnächst sollen aber auch noch pyrotechnische Elemente, ähnlich wie Spritzkerzen, dazukommen", weiß Weber.
Für den Bau des Schauvulkans wurden ausschließlich Original-Steine vom Königsberg verwendet. "Viele Leute, darunter die Gemeindearbeiter, aber auch Gemeinderäte und Vertreter des Tourismusverband haben unentgeltlich mitangepackt", freut sich der Ortschef . Wer den ersten offiziellen Vulkanausbruch miterleben will, muss sich aber noch ein wenig gedulden. Dieser findet nämlich erst im Rahmen des bevorstehenden Marktfestes am Samstag, dem 4. August, statt.












