Dreifacher Stress für Veranstalter Marko
Erstmals gastiert beim Bergrallyecup in Seggauberg am Sonntag ein Europameister: Der Slowene Ales Prek.
MOTORSPORT. Die Doppelbelastung Veranstalter und Fahrer sind jene Bergrallyepiloten, die auch ein Rennen durchführen, schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten gewohnt. Doch dem Südsteirer Andreas Marko, mit dem MSC Ratsch an der Weinstraße am kommenden Sonntag Gastgeber der Bergrallye in Seggauberg, war das offensichtlich nicht genug. Bei einem internationalen Bergrennen in Italien hat er sein Auto bei Tempo 180 "kaltverformt", wie die Rennfahrer gerne sagen. Der Aufbau bis Sonntag wäre zeitlich kein Problem, Marko wartet aber noch auf Ersatzteile. "Wir werden alles versuchen, um am Start zu stehen. Wir haben diese Woche Tag und Nacht gearbeitet", sagt der Südsteirer.
Rund 80 Piloten haben ihr Kommen bereits zugesagt. Der regierende Berg-Europameister Ales Prek aus Slowenien wird mit seinem neuen Porsche 997 GT3 antreten. "Für ihn geht es nur um Testzwecke. Es ist sein erstes Rennen mit diesem Auto. Aber ich denke, gegen Rupert Schwaiger wird er es trotzdem schwer haben", sagt Marko.
Auch der Tiroler Seggauberg-Stammgast Georg Pacher ist mit seinem Puch TR5-Prototypen wieder dabei. Weinbaron Sepp Liebmann aus Gamlitz wird mit einem Alfa GTV Turbo an den Start gehen.
Die regierende Weinkönigin wird am Sonntag als Gast dabei sein. "Sie wird mit Moderator Sigi Rieger die Eröffnung vornehmen. Ins Auto wollte sie sich nicht setzen", meint Marko mit einem Lächeln.
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