Bereits drei Kältetote in der Steiermark
Nach einem Sturz ist in der Südsteiermark ein 70-jähriger Pensionist erfroren: Der Tote wurde am Dienstagnachmittag von einem Gemeindebediensteten, der die Zufahrt räumen wollte, entdeckt.

Foto © Marija KanizajHinweise auf ein Gewaltverbrechen gebe es nicht, eine Obduktion wurde angeordnet
Ein 70-jähriger Pensionist ist am Dienstag in der Südsteiermark tot vor seinem Haus gefunden worden. Der allein lebende Mann dürfte bereits Montagabend möglicherweise beim Verrichten der Notdurft gestürzt und in der Kälte liegen geblieben sein, so die Sicherheitsdirektion Steiermark am Mittwoch. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gebe es nicht, eine Obduktion wurde angeordnet.
Der Mann aus Flamberg (Bezirk Leibnitz) war Montagnachmittag vermutlich einkaufen gewesen und in den Abendstunden zurück zu seinem Wohnhaus gekommen. Der 70-Jährige wollte dann offenbar Wasser lassen, war dabei aber gestürzt und liegengeblieben. Bei nächtlichen Temperaturen von minus zwölf Grad sowie Schneefall dürfte der Pensionist erfroren sein.
Erst am Dienstag gegen 16.30 Uhr entdeckte ein Gemeindebediensteter, der gerade mit dem Räumfahrzeug den Schnee von der Zufahrt des Wohnhauses des 70-Jährigen zur Seite schieben wollte, den reglosen und mit Schnee bedeckten Körper der Mannes. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Eine Autopsie soll endgültige Klarheit bringen. Vergangene Woche waren bereits zwei Steirer nach Stürzen in der Kälte liegen geblieben und erfroren.














