Traumhaftes Herbstwetter verlockt zum Wandern
Bei bestem Wetter lockt die Steiermark zu Ausflügen und Wanderungen. Das warme Wetter bringt aber auch zigtausende Marienkäfer in Bewegung, die den Weinbauern keine Freude bereiten.

Foto © LR Bernhard Schreiberaus GrazPerfektes Wetter für Gipfelstürmer kündigt sich für die nächsten Tage an
Der erste Wintereinbruch ist überstanden, seit dem Wochenende regiert in der Steiermark das Kaiserwetter. Daran ändert sich auch nichts, verspricht Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik: "Bis Freitag gibt's Temperaturen bis 15 Grad." Nur im oberen Murtal und im Mürztal kann vormittags Hochnebel die Sonnenstrahlen verdrängen.
Am Freitag zieht aus dem Nordosten eine Störungsfront in die Steiermark, die vereinzelt auch für Regenschauer sorgen wird. "Dadurch wird es am Wochenende um rund drei Grad abkühlen", so Sudy. Spätestens am Sonntag wird sich die Sonne aber wieder im Großteil des Landes zeigen, die Temperaturen werden in der kommenden Woche erneut auf rund 15 Grad klettern.
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Doch auch Marienkäfer werden von der Sonne angelockt. Und mitunter wächst sich die Käfer-Schar zur echten Plage aus. Im oststeirischen Empersdorf wurden "zehntausende Marienkäfer" beobachtet, schildert Johannes Gepp vom Institut für Naturschutz. "Die Tiere sind wie jedes Jahr auf der Suche nach einem Platz zum Überwintern. Außergewöhnlich sind heuer die asiatischen Artgenossen, die eingewandert sind. Sie bereiten vor allem Weinbauern Sorgen, sind ansonsten aber harmlos."
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Der Asiatische MarienkäferFoto © AP
Asiatischer Marienkäfer
Ursprünglich hatte man die Käfer als Schädlingsbekämpfer gegen Blattläuse nach Europa eingeführt. Der gefräßige asiatische Marienkäfer vertilgt auch die Larven von heimischen Marienkäfer.
Problem für den Wein
Ein Problem stellt der Asiatische Marienkäfer für die Weinwirtschaft dar. Gerade zur Weinlesezeit verbringen die Marienkäfer die Nacht im vor Witterungseinflüssen relativ geschützten Bereich der Weintrauben. Gelangen die Marienkäfer im Zuge der Weinlese mit in den Verarbeitungsbereich, so geht die Körperflüssigkeit der Tiere mit in die Maische oder Most über.













