Endergebnis brachte keine Mandats-Verschiebungen
Das endgültige Ergebnis der steirischen Landtagswahl vom 26. September liegt vor, auch durch die Auszählung der zweiten Tranche der Briefwahlstimmen änderte sich nichts mehr an der Mandatsverteilung im Landtag.

Foto © APNun sind auch alle Briefwahlstimmen ausgezählt
Die SPÖ liegt demnach mit 38,26 Prozent (2005: 41,67 Prozent) vor der ÖVP mit 37,19 Prozent (2005: 38,66 Prozent). Drittstärkste Partei sind die Freiheitlichen mit 10,66 Prozent (4,56) vor den Grünen mit 5,55 Prozent (4,73) und der KPÖ mit 4,41 Prozent (86,34). Daraus ergeben sich aufgrund der Proporzverfassung jeweils vier Landesregierungsmitglieder für SPÖ und ÖVP und einer für die Freiheitlichen.
Abstand hat sich verringert
Der Abstand zwischen SPÖ und ÖVP hat sich durch die Briefwahlstimmen von 1,29 Prozentpunkten im vorläufigen Endergebnis vom Wahlsonntag auf 1,07 Prozentpunkte verringert. Die Grünen haben ihr Ergebnis ein wenig verbessert, der Stimmenanteil der FPÖ hat sich ein wenig verringert.
Die Mandatsverteilung in der Landstube blieb - schon bei der Zwischenauszählung am Dienstag und auch nach der endgültigen Auszählung - unverändert: Die SPÖ hält bei 23 Mandaten, die ÖVP bei 22 und die FPÖ bei 6, die Grünen bei 3 und die KPÖ bei 2 Sitzen. Die Sozialdemokraten, die Volkspartei und die Kommunisten verloren gegenüber 2005 jeweils zwei ihrer Mandate, die alle zur FPÖ wanderten. Die Wahlbeteiligung lag bei der Landtagswahl am 26. September im Vergleich zu 2005 bei 69,54 Prozent (76,18).
Die drei kleineren Parteien BZÖ, CPÖ und PUMA haben den Einzug in die Landstube nicht geschafft. Das BZÖ konnte sich zwar auf 2,98 Prozent (2005: 1,72) verbessern, verpasste den Sprung ins Landesparlament - für den ein Grundmandat in einem Wahlkreis nötig gewesen wäre - aber. CPÖ und PUMA, die erstmals angetreten waren, kamen auf 0,72 bzw. 0,24 Prozent. Laut Landeswahlbehörde dürfte aller Voraussicht nach das amtliche Endergebnis morgen, Dienstagnachmittag, beschlossen werden.
Bei der Landeswahlbehörde waren bis zur Frist heute, 14.00 Uhr, insgesamt 51.397 Briefwahlstimmen eingelangt. Ausgegeben worden waren 63.219 Wahlkarten. Die Differenz ergibt sich daraus, dass einige Wahlkarten, die am 26. September in Wahllokalen abgegeben worden waren, schon am Wahlabend mit ausgezählt wurden, andere wiederum mussten aufgrund von fehlenden Unterschriften und ähnlichem ausgeschieden werden - sodass es in Summe 50.811 gültige Wahlkartenstimmen gab.
Die Briefwähler wählten auch in der Steiermark etwas anders als die Steirer insgesamt: Bei ihnen lag die ÖVP mit 37,77 Prozent vor der SPÖ mit 36,30 Prozent. Und die Grünen schafften mit 8,99 Prozent den dritten Platz vor der FPÖ mit 8,58 Prozent. Die KPÖ kam auf 4,49 Prozent, das BZÖ wurde von 2,80 Prozent der Wahlkartenwähler angekreuzt, die CPÖ von 0,76 und Puma von 0,31 Prozent.
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Grafik vergrößernSteirische Landtagswahl - Knappes RennenGrafik © APA



















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