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    Zuletzt aktualisiert: 27.09.2010 um 21:16 UhrKommentare

    Zwei Murauer Spitzenreiter bei Vorzugsstimmen

    Am Stockerl im Murtal: Max Lercher, Manuela Khom, Gerald Schmid. Und eine posthume Anerkennung für Hans Hermann Zirnitzer.

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    Der Vorteil: Es können nur mehr werden, nicht weniger. Vorzugsstimmen nämlich - im Gegensatz zu den tatsächlichen Stimmen für die einzelnen Parteien, wenn die Wahlkarten ausgezählt sind. Mit diesem positiven Schmankerl garniert Knittelfelds Abgeordneter Gerald Schmid sein beachtliches Ergebnis im Bezirk Knittelfeld: 232 Vorzugsstimmen, dazu fünf aus Judenburg. "Ich freue mich sehr darüber und sehe es als Anerkennung für das Bemühen", so der Sozialdemokrat, der zur Vorsicht mahnt: "Wir sind von einem hohen Level ausgegangen und werden uns sicher gewissen Themen stellen müssen."

    Wie Schmid hat Judenburgs SP-Abgeordnete Gabriele Kolar ohne Vorzugsstimmen-Wahlkampf ordentlich gepunktet: 199 gehen auf ihr Konto, dazu sechs aus dem Bezirk Knittelfeld: "Eine schöne Anerkennung."

    Ein zweifelsohne hervorstechendes Ergebnis sahnte der junge Parteikollege Max Lercher aus St. Peter am Kammersberg ab: 573 Vorzugsstimmen für den steirischen SJ-Vorsitzenden und künftigen Abgeordneten bezeichnet auch Bezirkshauptmann Wolfgang Thierrichter als "Spitzenwert". Nicht zuletzt müsse man bedenken, dass die Wähler ja den Namen extra dazuschreiben. Lerchers Vorzugsstimmen-Wahlkampf hat also Früchte getragen, von denen Kollegin Kolar ihn gerne naschen lässt: "Max hat das sehr gut gemacht, das Ergebnis steht ihm wirklich zu."

    Beim "Wunden lecken" haben wir Muraus schwarze Bezirksparteichefin Manuela Khom erreicht - und ihr mit der Nachricht von starken 339 Vorzugsstimmen das Grübeln versüßt. "Das freut mich sehr, es ist ein starkes Signal als Bestätigung meiner Arbeit", empfindet sie den persönlichen Erfolg als Motivationsschub. In Khoms Heimatgemeinde Laßnitz schaffte die ÖVP zwar ein Plus von 9,3 Prozent, bezirksweit prangt jedoch ein Minus.

    Klartext

    Im Gegensatz zu den schwarzen Landeschefs scheut sich Manuela Khom nicht, ehrlich Klartext zu sprechen: "Ich habe mein Ziel nicht erreicht." Im Aichfeld brachten es Knittelfelds Vizestadtchef Markus Schöck auf 172, Judenburgs Abgeordneter Peter Rieser auf 141 Vorzugsstimmen.

    Eine kuriose Blüte lieferte ein Wähler im Bezirk Judenburg: Er oder sie notierte den Namen von Hans Hermann Zirnitzer neben sein blaues Kreuzerl. Eine verspätete, aber letzten Endes leider vergebliche Anerkennung - der einstige freiheitliche Bezirksparteiobmann ist vor Kurzem verstorben.

    BETTINA OBERRAINER

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    Kommentar

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