Voll und ganz KPÖ
Claudia Klimt-Weithaler ist "Madame 100 Prozent".

Foto © HoffmannKlimt-Weithaler im Test
C laudia Klimt-Weithaler, Spitzenkandidatin der KPÖ, war sich nicht ganz sicher, ob sie den Test wirklich machen soll, aber auch sie kommt der "Politikkabine" der Kleinen Zeitung nicht aus. Der Test soll zeigen, ob die Spitzenkandidatin mit der eigenen Partei übereinstimmt.
Natürlich ist die einzige Frau der Spitzenkandidatenrunde auch für mehr Frauen in der Verwaltung. Das Proporzsystem soll zugunsten eines Mehrheitssystems mit freier Regierungsbildung abgeschafft werden. Außerdem spricht sie sich gegen ein Fahrverbot von älteren Autos in bestimmten Zonen aus, auch die CO2-Steuer lehnt sie ab.
Kurze Zeit nach dem Test postet die Spitzenkandidatin bereits auf Facebook: "Ich sage nur: 100 Prozent KPÖ, das muss mir erst einmal wer nachmachen!" Über das Ergebnis ist Klimt-Weithaler nicht verwundert. Sie sei eben "eine Frau, die weiß, was sie sagt", und mit den Grünen, mit denen es die zweitmeisten gemeinsamen Positionen gibt, habe die KPÖ eben vieles gemeinsam. Dass Klimt-Weithaler der Zahl der Übereinstimmungen zufolge besser mit der SPÖ zusammenarbeiten könnte als mit der ÖVP, sieht die KPÖ-Frontfrau nicht so. Es hätte auch schon 2005 viel Gemeinsames mit der SPÖ gegeben, aber das bringe nichts, wenn die SPÖ nicht das halte, was sie vorher verspricht.






















