Steirer des Tages"Die Presse" kürte drei Steirer zu "Österreichern des Jahres"

Drei von sieben Kategorien der „Österreicher des Jahres“ gewannen diesmal Steirer: die Ärztin Stefanie Essl, die Wissenschaftlerin Ille C. Gebeshuber aus Bruck und der Schauspieler Peter Simonischek. Die Gala wird heute im TV ausgestrahlt.

Stolze Preisträger: Stefanie Essl, Peter Simonischek und Ille C. Gebeshuber (v. l.) © Die Presse/Fabry, Rossboth
 

Rechtzeitig zum Nationalfeiertag hat die Tageszeitung „Die Presse“ die „Österreicher des Jahres“ gekürt. Leser und Experten hatten ein besonderes Herz für die Steiermark, aus der drei der sieben Kategoriesieger stammen: die Experimentalphysikerin Ille C. Gebeshuber in der Kategorie Forschung, die Landärztin Stefanie Essl in der Kategorie Ländliche Entwicklung und der Schauspieler Peter Simonischek, der in der Kategorie Kulturerbe die größten Sympathien auf seiner Seite hatte. Das Trio wurde am Dienstagabend bei einer Gala in den Wiener Sofiensälen gekürt.

Dem viel beklagten Landärztemangel zum Trotz hat sich die 32-jährige Stefanie Essl im Vorjahr entschieden, Allgemeinmedizinerin in ihrem Heimatort Passail zu werden. Sie habe zunächst gar nicht vorgehabt, Landärztin zu werden, erst als sie von der freien Stelle erfahren habe, habe sie in Abstimmung mit ihrem Mann – er ist Architekt in Weiz – die Entscheidung getroffen und nicht bereut. Sie sei in Passail „sehr herzlich“ aufgenommen worden, der Dienst sei anspruchsvoll und sie genieße das Leben am Land, sagt Essl.

Die gebürtige Bruckerin Ille C. Gebeshuber hat in der Kategorie Forschung gewonnen. Sie lebte sieben Jahre in Kuala Lumpur in Malaysia, arbeitete als Professorin für Microengineering und Nanolectronics an der nationalen Universität. Im Vorjahr kehrte die 48-Jährige nach Wien zurück und wirkt am Institut für Angewandte Physik an der TU Wien. Sie will „neue Zugänge“ in der Forschung, etwa um energieeffizienter erzeugte Produkte mit längerer Nutzungsdauer zu ermöglichen, denn das globale Ökosystem sei mit derzeitigen Methoden zu stark belastet.

Aus den Händen von ORF-General Alexander Wrabetz nahm Schauspieler Peter Simonischek die Auszeichnung für den Sieg in der Kategorie Kulturerbe entgegen. Der 72-jährige gebürtige Markt Hartmannsdorfer sollte auf Wunsch seines Vaters, eines Zahnarztes, Medizin studieren, meldete sich aber parallel an der Akademie für Musik und darstellende Kunst an. Der Rest – von „Jedermann“ bis zu „Toni Erdmann“ – ist bekannt.

Die Gala im TV: heute, 23.30 Uhr, ORF 2

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