JRE Chefs Roulette22 Spitzenköche tauschten ihre Restaurants

Eine Runde Roulette ganz ohne Verlierer: Die Vereinigung "Jeunes Restaurateurs D'Europe " lud am Mittwochabend erstmals in Österreich zum "Chefs Roulette" - dafür tauschten 22 Spitzenköche im ganzen Land ihre Küchen.

Thomas Gruber (vorne) kochte bei Hermann (l.) und Astrid Krainer (r.), verstärkt durch Käsemacherin Zerbst & Winzer Kirnbauer © Nina Müller
 

Wenn's „Rien ne va plus“ heißt, dann geht noch einiges. Zumindest, wenn die Roulettekugel in österreichischen Küchen läuft statt am Casino-Tisch: Zum ersten Mal lud die Köche-Vereinigung Jeunes Restaurateurs d'Europe (JRE) in Österreich zum „Chefs Roulette“. Heißt: 22 Spitzenköche packen für einen Abend ihre sieben Sachen, tauschen ihre Küche mit einem Kollegen und kochen im fremden Lokal auf. Wer wohin kommt, entscheidet das Los. Und die Gäste erfahren erst nach dem Dessert, wer hinter dem Menü steckt.

Da regionale Produzenten ebenfalls eine große Rolle spielten, wurde das Roulette-Menü auch zum Rätselraten mit köstlichen Hinweisen: So wurden in Langenwang confierter "Kaerntner Laxn" und Kletzennudeln serviert, während in Pörtschach „steirischer Matjes“ und Mürztaler „Fedlkoch“ auf den Tellern landete - hier hatten Andreas Krainer (Restaurant Krainer) und Thomas Gruber (Gasthaus von Thomas Gruber) die Plätze getauscht. Letzterer hatte mit Ziegenkäse-Produzentin Astrid Zerbst und „Phantom“-Winzer Walter Kirnbauer noch kärntnerisch-burgenländische Verstärkung ins Mürztal mitgebracht.

 

In der Steiermark hat den Spaß auch JRE-Mitglied Richard Rauch mitgemacht: Er fuhr mit Sack und Pack, steirischen „Jakobsmuscheln“ und den Produzenten Josef Scharl und Robert Buchberger ins Mühlviertel zu Philip Rachinger. Für Rauch steht fest: „Wir kommen wieder!“ Ob beim nächsten „Chefs Roulette“, entscheidet aber nicht er selbst, sondern das Los. Nach dem Erfolg der Premiere - mehr als 1000 Feinschmecker waren österreichweit dabei - steht schon jetzt fest, dass es 2018 Nachschlag gibt.

Getauscht haben auch Markus Rath (Rathhaus, St. Georgen am Längsee - mit dem Burgenländer Jürgen Csencsits) und Hubert Wallner vom Seerestaurant Saag: Für ihn ging's ins Lungau zu Josef Steffner (Mesnerhaus).

Unter den 22 durcheinander gewürfelten Topköchen befand sich auch Lukas Nagl (Das Traunsee) - er kochte ausnahmsweise im Kirchenwirt, während Thorsten Probost (Burg Vital Resort) ins Traunsee wechselte, Andreas Döllerer (Döllerers Genusswelten) tauschte mit Thomas Dorfer (Landhaus Bacher). Da wurde übrigens ganz besonders viel Aufwand betrieben, um den Tausch-Koch anonym zu halten:

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