WohnunterstützungSteiermark bessert 2018 bei Wohn-Geld nach

Nach Umstellung auf Wohnunterstützung erhalten noch 2000 Steirer zusätzlich eine Überbrückungshilfe. Diese läuft 2018 aus, aber die Einkommensgrenzen werden angehoben und Freibeträge für Kinder eingezogen.

Soziallandesrätin Doris Kampus
Soziallandesrätin Doris Kampus © Fuchs
 

In der Steiermark bekommen rund 23.000 steirische Haushalte eine Wohnunterstützung. 2000 davon erhalten zudem eine Überbrückungshilfe. Noch, denn Soziallandesrätin Doris Kampus hat am Donnerstag Neuerungen für 2018 vorgestellt. Volumen: rund sechs Millionen Euro. 

Einerseits geht es um Pensionen: Weil diese teils um 2,2 % erhöht werden, setzt das Land die Einkommensgrenzen hinauf, damit Mindestpensionisten nicht den Anspruch auf Wohnunterstützung verlieren. 

Andererseits werden bei neuen Anträgen auf Wohnunterstützung künftig  Einkommens-Freibeträge (130, 175 oder 220 Euro) berücksichtigt, um Familien mit Kindern mehr zu helfen. Tenor: Diese Beträge "werden vom jeweiligen Haushaltseinkommen abgezogen, das über die Höhe der Wohnunterstützung entscheidet".

Die Freibeträge

Einkommensfreibeträge werden abgezogen:
1. für die erste minderjährige Person 130,00 Euro

2. für die zweite minderjährige Person 175,00 Euro

3. für die dritte und jede weitere minderjährige Person je 220,00 Euro.

Kampus: "Die Übergangshilfe war als Zwischenlösung gedacht, bis die ersten Evaluierungsergebnisse über die neue Wohnunterstützung vorliegen." Nun werde das System optimiert.

Von der KPÖ wird die Änderung begrüßt. Aber, so Claudia Klimt-Weithaler: "Die von der Landesregierung zu einem großen Wurf stilisierte Wohnunterstützung wird innerhalb eines Jahres nun schon zum zweiten Mal umfangreich repariert. Viel ist davon nicht geblieben." Und es würden 8000 Haushalte weniger als im alten Modell unterstützt.

Die Grüne Sandra Krautwaschl meinte, die Änderung sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Was sie aber nicht versteht: Das wieder per neuer Verordnung "herumrepariert" werde.

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