Generalleutnant Günter Höfler: "Wollen zeigen, was wir können"
Günter Höfler ist seit Jänner 2006 Kommandant des Streitkräfteführungskommandos des Österreichischen Bundesheeres.

Foto © BLMVS/ZinnerGünter Höfler
Welchen Nutzen hat das Bundesheer von der AirPower?
GÜNTER HÖFLER: Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, welche Hauptaufgaben das Bundesheer hat. Nämlich Schutz und Hilfe im Inland und Krisenmanagement im Ausland. Das Darstellungen der Leistungen der Luftstreitkräfte ist wichtig, auch
unseren Leuten gegenüber.
Doch das kostet alles Geld und das Heeresbudget ist knapp.
HÖFLER: Trotz knapper Mittel darf man die Öffentlichkeitsarbeit nicht außer Acht lassen. Und da wir zwei bewährte Partner an der Seite haben, sind die Kosten im Verhältnis zu dem, was wir zeigen, nicht so hoch.
Wie schwer war es, in so kurzer Planungszeit dieses Programm auf die Beine zu stellen?
HÖFLER: Es war eine großartige Leistung eines Teams rund um Brigadier Karl Gruber. Es gibt leider Konkurrenz im Ausland, aber die AirPower findet traditionell im Juni statt. Durch Unterstützung des Verteidigungsministeriums ist es aber doch gelungen, viele Nationen mit
ihren Fluggeräten herzulocken.
Wie stehen Österreichs
Luftstreitkräfte derzeit im
internationalen Vergleich da?
HÖFLER: In vielen Bereichen sind wir absolut konkurrenzfähig. Nicht nur mit dem Eurofighter, auch bei den Hubschraubern. Im Kosovo stellen wir mit dem Black Hawk das modernste Gerät, darum beneiden uns viele.










