Nicht nur auf dem Rad eine Klasse für sich
Romana Slavinec feierte in Kaprun ihren ersten Weltcupsieg und Staatsmeistertitel im Wintertriathlon.

Foto © GEPA
Für eine Riesenüberraschung sorgte Romana Slavinec beim Weltcup-Wintertriathlon in Kaprun. Bei perfekten äußeren Bedingungen sicherte sie sich ihren ersten Weltcupsieg und zum Drüberstreuen auch noch ihren ersten Staatsmeistertitel: "Dieser Sieg kam sogar für mich unerwartet. Ich habe den Wettkampf aus dem Training heraus bestritten". erklärt Slavinec.
Bereits auf der Laufstrecke hat sie mit nur 50 Sekunden Rückstand auf ihre stärksten Konkurrentinnen, Weltmeisterin Carina Wasle, Klaudia Meisterhofer und die Tschechin Grabmüllerova, aufgezeigt. Beim Biken gab es dann eine Aufholjagd, die einmal mehr bestätigte, dass sie am Mountainbike eine Klasse für sich ist: "Ich habe die Führung übernommen und konnte als Erste in den Langlauf starten", erzählt die 19-Jährige. Auch in der Loipe lief es perfekt, am Ende hatte Slavinec sogar genügend Kraft, um den Zielsprint zu gewinnen. Mit ihrem Sieg hat sie auch ihr Ticket für die WM Mitte Februar in Norwegen gelöst.
Trotz dieses Erfolges liegt das Hauptaugenmerk der Ausdauersportlerin weiter bei der olympischen Triathlon-Distanz. "Ich möchte unbedingt einmal bei olympischen Sommerspielen antreten", sagt sie. Ihr erstes diesbezügliches Saisonziel betrifft deshalb auch ein gutes Ergebnis bei den Staatsmeisterschaften im Juni. Jetzt konzentriert sie sich aber natürlich voll auf das individuelle Vorbereitungsprogramm für die Wintertriathlon-WM.
Stark waren in Kaprun auch die Athleten von Kolland-Topsport: In der Teamwertung belegten sie die Plätze eins und zwei, Richard Nudl holte sich den Vizestaatsmeistertitel im Einzel.














-Anzeigen