Blumenkorso in St. Jakob im Walde: Reiberei um die Krönung
Obmann der Blumenstraße fühlte sich ungerecht behandelt - Rücktritt.

Foto © Josef ReschBeim Blumenkorso in St. Jakob im Walde soll ein Ritual gebrochen worden sein
Einen Obmannwechsel gab es bei der Sitzung des Vereines Steirische Blumenstraße. Der langjährige Obmann Franz Berger aus St. Jakob im Walde zog sich zurück, neuer Obmann wurde der Miesenbacher Karl Weber. Im Vorfeld war es zu Unstimmigkeiten zwischen Berger und St. Jakobs Bürgermeister Anton Doppler und Vizebürgermeister Johann Pfleger gekommen.
Was war geschehen? Beim Blumenkorso, der heuer im Frühherbst in St. Jakob im Walde stattfand, sei ein Ritual gebrochen worden, meint Berger: "Die Übergabe der Schärpe an die neue Blumenkönigin haben bisher immer der ranghöchste anwesende Politiker und ich gemacht. Heuer ist das komplett daneben gegangen, der Bürger- und der Vizebürgermeister haben das alles an sich gerissen und uns links liegen gelassen. Ich war vor 19 Jahren der Initiator der Blumenstraße und habe seither sehr viel für sie getan."
St. Jakobs Bürgermeister Anton Doppler fühlt sich schuldlos: "Wir haben es genau so gemacht, wie es im Ablaufplan stand. Wir haben auch nicht die Schärpe übergeben, sondern die Blumenprinzessin hat die neue Blumenkönigin gekrönt."
Obmannstellvertreter bleibt Josef Steinhöfer aus Vorau, Rechnungsprüfer wurde Johann Zink aus Fischbach. Fischbach ist neues Mitglied im Verein. Der Blumenkorso im kommenden Jahr wird in Wenigzell veranstaltet.








