Späte Heimkehr nach Wenigzell
"Der verbrannte Baum": Erinnerung an die bitterste Zeit von Wenigzell

Foto © Johann ZugschwertDie Skulptur "Der verbrannte Baum" ist anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums in Wenigzell ausgestellt
Kriegslärm und Brandgeruch waren längst vorbei, als der junge Bildhauer Alexander Silveri nach Ende des Zweiten Weltkrieges den in Schutt und Asche liegenden Ort Wenigzell besuchte. In unmittelbarer Nähe der Kirche stand ein verbrannter Lindenbaum, dessen verkohlte Äste wie Hände in den Himmel ragten. Bei einem späteren Besuch sah Silveri mit Staunen, wie aus diesem schwer beschädigten Baum ein neuer Austrieb hervorkam.
800-Jahr Jubiläum. Zwanzig Jahre nach seinem ersten Besuch in Wenigzell schuf er die Skulptur "Der verbrannte Baum", deren Original in der Fachschule St. Martin bei Graz aufgestellt ist. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 800-Jahr Jubiläum Wenigzells ermöglichten die Nachkommen des Künstlers einen Abguss dieses für den Ort symbolträchtigen Denkmals, das nun im Kirchhof von Wenigzell seinen Platz gefunden hat.







