Festival soll ein Feuer entzünden
Die siebente Auflage des "Augustinus Festivals" des Stiftes Vorau beschreitet neue Wege. Vielfältige Musik wird an fünf Spielorten geboten.

Foto © BrugnerVom 12. August bis 22. September geht das "Augustinus Festival" erstmals an fünf Spielorten über die Bühne
Vor sieben Jahren wurde das "Augustinus Festival" vom Vorauer Pfarrer Lukas Zingl und Ferry Fast, praktischer Arzt in Schäffern, ins Leben gerufen. Ab heuer darf das Musikfestival das Ansehen eines regionalen Kulturgroßereignisses genießen: Fünf Spielorte - Pöllau, Strallegg, Vorau, Gasen und Hartberg - ziehen diesmal von 12. August bis 22. September an einem Strang. Der Auftakt erfolgt in Kooperation mit den "Tagen der Alten Musik" in Pöllau. Die "Genesungsmesse" in der Pfarrkirche Hartberg bildet den krönenden Abschluss.
Man hat beim "Augustinus Festival" aber nicht nur den geografischen Radius ausgedehnt, sondern bietet auch eine deutlich größere musikalische Bandbreite bei den Konzerten. "Wir wollen unseren Zuhörern ein besonders vielfältiges Musikprogramm bieten", sagt Propst Gerhard Rechberger. Deshalb spannt sich der Bogen von der Barockmusik über Jazzballaden und Pop bis zur bodenständigen Volksmusik.
Als Motto für das heurige Festival hat man einen überlieferten Ausspruch vom Heiligen Augustinus gewählt: "In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst." Bei Universitätsprofessor Johannes Ebenbauer, Intendant des Konzertreigens, ist dies der Fall: "Alle Mitwirkenden stecken viel Herzblut in die Sache. Wir tun es faktisch ohne wirkliche Gage."
Der künstlerische Leiter will keinen austauschbaren Kulturimport betreiben, sondern möglichst viele Mitwirkende aus der Region einbinden. Deshalb hat man sich auch den Begriff Breitenwirksamkeit auf die Fahne geheftet - ein Musikfestival aus der Region für die Region.







