Rohrbach: "Klotz am Bein" der Gemeinde Eichberg
Angespannt sind die Beziehungen zwischen den Gemeinden Eichberg (VP) und Rohrbach an der Lafnitz (SP). Nachdem es schon im Vorjahr wegen der Kosten der Turnsaalsanierung in der Rohrbacher Hauptschule gekracht hatte, fliegen jetzt wegen der Gemeindereform die Fetzen. Hintergrund ist der von Rohrbachs SP-Bürgermeister Günter Putz ans Land geschickte Vorschlag, man möge Eichberg teilen und die nach Rohrbach orientierten Katastralgemeinden seiner Kommune zuschlagen.
Wie dieser Vorstoß bei Eichbergs VP-Bürgermeister Peter Uhl angekommen ist, lässt sich in einem Brief ans Land nachlesen, der in den aktuellen Gemeindenachrichten abgedruckt ist. Eine Spaltung Eichbergs sei inakzeptabel, heißt es dort. Sollte die "Katastralgemeinde" Rohrbach an Eichberg "angefügt" werden, könnte dies "wie ein Klotz am Bein" wirken. Eine Stagnation sei zu befürchten. Das bringt - wenig überraschend - Putz auf die Palme. Der "Klotz" sei eine Beleidigung Rohrbachs, ärgert er sich. Die Bevölkerung beider Gemeinden sei im Denken viel weiter und werde sich von einem "übermotivierten Bürgermeister" nicht auseinanderdividieren lassen.
Dass Rohrbach als Katastralgemeinde und Anhängsel Eichbergs dargestellt wird, ist pikant - und wurmt Putz entsprechend. Für ihn ist klar: Das Zentrum liegt in Rohrbach. In Eichberg sieht man das etwas anders.







