Auf Schatzsuche im Stift
In Vorau fällt am Samstag der Startschuss für die moderne Schatzsuche namens Geocaching. Rund um das Stift wurden Geschenke versteckt.

Foto © KAINER Rudolf Klein von der Vorauer Stiftstaverne und Manfred Glößl, Portier im Stift, suchen mit einem GPS-Gerät
In Grafendorf, am Masenberg und in Pöllau wurden bereits Verstecke aufgestöbert. Nun erreicht die moderne Schatzsuche namens Geocaching (siehe Infokasten) den Vorauer Kessel.
Auf Eigeninitiative hin haben Rudolf Klein und Manfred Glößl insgesamt 31 Caches beziehungsweise Geschenke auf sechs verschiedenen Touren rund um das Stift Vorau versteckt. "Wir haben für die Schatzsuche bestehende Wanderwege genutzt. Alles passiert im Einklang mit der Natur", erzählt Klein.
Unter anderem werden so der Galgen auf der Kring und die unterirdischen Höhlen Voraus miteinbezogen. "Wir wollen Historisches und Sehenswertes vermitteln", erklärt Klein. "Es soll schließlich lehrreich sein", ergänzt Glößl. Versteckt wurden kleine Geschenke und ein Logbuch zum Eintragen. Mitsuchen könne jeder - Jung und Alt, Einheimische sowie angereiste Schatzsucher. "Die touristische Belebung ist ein schöner Begleiteffekt", sagt Klein. Für die Wartung der Routen sorgen Jugendliche aus Vorau. "So übernehmen sie Verantwortung", sagt Glößl.
Mehr als hundert Anmeldungen gibt es für den offiziellen Geocaching-Start am Samstag um 10 Uhr im Stift. Wo die Verstecke liegen, verraten die beiden nicht: "Sie liegen nicht immer unter einem Stein. Kreativität und Neugier sind gefragt."








