Für sie kommt jetzt die Zeit der Entscheidung
Ab 27. Februar starten in den meisten höher bildenden Schulen die Anmeldungen für 2012/13.

Foto © Kanizaj
Im Rahmen von "Tagen der Offenen Tür" haben sich die höher bildenden Schulen der Region in den vergangenen Wochen zukünftigen Schülern und deren Eltern präsentiert. Das Angebot im Hartbergerland kann sich sehen lassen. Von sportlichen und kreativen Schwerpunkten, bis hin zu Persönlichkeitsbildung, diversen Fremdsprachen, interkulturellem Lernen oder Gebäudetechnik ist die Palette, in der Ausbildungen angeboten werden, breit.
Neben den höher bildenden Schulen gibt es in der Region aber auch weiterführende Schulen wie die Fachschule St. Martin in Hartberg und Vorau oder polytechnische Lehrgänge als Vorbereitung für eine Lehre.
Die Entscheidung, welche Schule es werden soll, ist nicht immer leicht. Nämlich dann, wenn die Oma rät, im Gymnasium zu bleiben - man habe es so ja beim Studium leichter. Oder wenn der Papa meint, mit einer berufsbildenden höheren Schule habe man schon eine fertige Ausbildung in der Hand. Oder wenn Freunde vorzeigen, dass sie mit Poly und Lehre schon früh Geld verdienen können.
Bald ist die Entscheidungsphase aber vorbei. In den Schulen beginnt die Anmeldefrist meist am 27. Februar (siehe rechts). Bis 9. März hat man in den meisten Schulen dann Zeit, sich einzuschreiben. Das geschieht grundsätzlich im Sekretariat der jeweiligen Schule. Die Anmeldung ist aber auch per Post und in manchen Schulen sogar per E-Mail möglich. Die Schulnachricht wird allerdings im Original verlangt.
Fast überall ähnlich sind auch die Voraussetzungen für die Aufnahme. In den berufsbildenden höheren Schulen gilt ein erfolgreicher Abschluss der 4. Schulstufe des Gymnasiums, der Realschule, der Neuen Mittelschule und der Hauptschule als Voraussetzung. In der zweiten Leistungsgruppe der Hauptschule braucht man mindestens ein "Gut", um einer Aufnahmeprüfung zu entgehen. In Schulen wie der Bakip ist außerdem die positive Absolvierung einer Eignungsprüfung notwendig.
Melden sich zu viele Schüler an, wird gereiht. Welche Schulfächer bei der Reihung entscheidend sind, variiert je nach Schultyp. Auf den Homepages der Schulen erhält man darüber nähere Auskünfte.
Wunschschule
Die erste Schule, bei der man sich anmeldet, gilt als Wunschschule. Nur diese darf einen vorläufigen Schulplatz zuweisen. Ist dort kein Platz, gibt es von der abweisenden Schule eine Info über freie Plätze in anderen Schulen.
Features
Fakten
Bei der Anmeldung in höhere Schulen sind mitzunehmen:
Geburtsurkunde
Staatsbürgerschaftsnachweis
Meldezettel
Original sowie Kopie der Schulnachricht (4. Klasse)
E-Card
Obsorgebescheid (nur bei Scheidung der Eltern erforderlich)
Anmeldeformular erhältlich bei Bildungsverantwortlichen der alten Schule. Meist auch auf den Schulhomepages als Download.









