Spitalsplan macht nicht allen Freude
Freude im LKH Hartberg über neuen Spitalsplan, der den Standort aufwertet. In Vorau sieht man das Papier als Verhandlungsgrundlage.

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Unterschiedliche Reaktionen hat der gestern in der Kleinen Zeitung exklusiv veröffentlichte neue steirische Spitalsplan bei den Krankenhäusern in der Region ausgelöst. Während man sich in Hartberg darüber freut, eine psychiatrische Tagesklinik zu bekommen, steht die Chirurgie in Vorau die nächsten zwei Jahre unter Beobachtung, ob sie benötigt wird.
Die Verwaltungsdirektorin des Marienkrankenhauses Vorau, Manuela Holowaty, sieht den vorliegenden Plan als "Gesprächspapier für Verhandlungen" mit dem Land. Dass die Chirurgie im Vorauer Ordensspital geschlossen werden soll, lese sie daraus jedenfalls nicht heraus. "Es muss gewährleistet sein, dass die Bevölkerung die optimale Gesundheitsversorgung bekommt", nennt Holowaty die Basis für die Gespräche mit dem Land, die nächste Woche beginnen. Das Spital habe bereits Einsparungsmaßnahmen durchgeführt und kooperiere mit den Landeskrankenhäusern Weiz und Hartberg.
Im LKH Hartberg bestätigt der ärztliche Leiter Kurt Resetarits die gute Zusammenarbeit mit Vorau. Für Hartberg bedeute der neue Strukturplan eine Aufwertung: "Erstmals in der 100-jährigen Geschichte des Spitals bekommen wir eine neue Fachrichtung dazu." Die psychiatrische Tagesklinik soll Patienten aus dem Südburgenland sowie den angrenzenden Teilen der Bezirke Fürstenfeld und Weiz betreuen. Da die Gynäkologie vom LKH Bruck nach Leoben verlegt wird, erwartet Resetarits mehr Patientinnen aus der Region östlich des Mürztals für Hartberg.
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DER SPITALSPLAN
Für das LKH Hartberg sind eine neue Erstversorgungseinheit und eine Tagesklinik für Psychiatrie vorgesehen.
Im MKH Vorau sollen eine Erstversorgungseinheit und eine Chirurgie-Tagesklinik entstehen. Zwei Jahre lang wird geprüft.








