Diabetes: Start für Pilotprojekt
Marienkrankenhaus Vorau bringt seine besondere Kompetenz auf dem Gebiet ein.

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Im Rahmen von "Therapie aktiv" startetete die Gesundheitsplattform Steiermark am Weltdiabetestag (14. November) das Pilotprojekt "Diabetische Fußambulanz". Das Marienkrankenhaus Vorau bringt dabei seine besondere Kompetenz in der Betreuung von Diabetikern ein. Weitere Teilnehmer an diesem Pilotprojekt sind das LKH Hörgas, das LKH Graz, das LKH Bruck und die GKK Stmk.
Das Marienkrankenhaus hat 1997 im Rahmen der Diabetesambulanz eine Spezialambulanz für das diabetische Fußsyndrom ins Leben gerufen und war damit das erste Krankenhaus außerhalb von Graz mit einem derartigen Behandlungsangebot. "Ziel des Pilotprojektes ist die Optimierung der Behandlung von Diabetikern und die weitere Verbesserung der Versorgung durch eine strukturierte Bedarfs- und Qualitätserhebung", meint Oberärztin Sonja Schwarz, Leiterin der spezialisierten Fußambulanz im Marienkrankenhaus Vorau.
Gezielte Betreuung
In Vorau werden derzeit pro Jahr zirka 400 Erstbehandlungen von Personen mit diabetischem Fußsyndrom durchgeführt. Neben den beiden Bereichen Akutgeriatrie und Rheuma bildet die Betreuung von Diabetikern einen besonderen Schwerpunkt im internistischen Leistungsspektrum des Marienkrankenhauses.
Schwarz: "Durch die gezielte Betreuung der Patienten in unserer Ambulanz wollen wir die Anzahl der Amputationen reduzieren. Wichtig dafür ist allerdings der möglichst frühe Behandlungsbeginn und eine optimale Wundbehandlung nach den neuesten Wundmanagementrichtlinien."








