Kriminalisten schnappten moldawische Motorsägen- Bande
Sieben Verdächtige wegen Einbruchserie im November verhaftet. DNA-Spur verriet Bande. Sie sollen in der Oststeiermark einen Schaden in der Höhe von 32.000 Euro angerichtet haben.
Polizisten aus Pöllau, Vorau, Friedberg und Hartberg ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Niederösterreich gelungen, eine moldawische Einbrecherbande auszuheben. Den Verdächtigen werden unter anderem vier Einbrüche vom vergangenen November in einen Vorauer Supermarkt, einen Pöllauer Werkzeugmarkt, ein Autohaus in St. Johann/Haide und eine Installationsfirma in Friedberg mit einem Gesamtschaden von 32.000 Euro zur Last gelegt.
Beutezug. Drei der Inhaftierten dürften unmittelbar mit den Taten im Bezirk Hartberg zu tun haben, vier weiteren werden Einbrüche im Raum Baden bei Wien zur Last gelegt. Gestohlen worden waren im November auf einem regelrechten Beutezug quer durch den Bezirk Hartberg Motorsägen, Elektrogeräte, Bekleidung, Uhren und Bargeld. Die Vorgehensweise und eine in den Fluchtwagen gesicherte DNA-Spur brachte die Kriminalisten auf die Fährte der Bande, erklärt Josef Gruber von der Kriminaldienstgruppe Hartberg. "Beim Einbruch in Pöllau haben die Täter in Baden gestohlene Kennzeichen zurück gelassen und sich vor Ort neue organisiert." Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen, denn weitere Bandenmitglieder dürften laut Gruber noch auf der Flucht sein. Von der Beute konnte übrigens nichts mehr sichergestellt werden.







