Bündeln statt verzetteln
Fünf Gemeinden arbeiten künftig eng mit dem Tourismusverband Fürstenfeld zusammen. Das regionale Angebot soll optimal vermarktet werden.

Foto © PrivatFürstenfelds Tourismusobmann Josi Thaller
Altenmarkt, Großsteinbach, Großwilfersdorf, Nestelbach/I. und Übersbach werden in Zukunft intensiver mit dem Tourismusverband Fürstenfeld zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Ortschefs in der Bezirkshauptstadt. Fürstenfelds Tourismusobmann Josi Thaller hatte die Kooperation unter dem Titel "Gemeinsam rascher zur Umsetzung" in Gang gebracht. Hauptziel: die in der Region vorhandenen, touristisch attraktiven Angebote zu bündeln und über die Geschäftsstelle Fürstenfeld sowie über den Regionalverband national wie international zu vermarkten.
Erhebungen zu interessanten Angeboten wurden und werden durchgeführt. Die Ergebnisse - vom Rad- und Wanderwegenetz über kulinarische Besonderheiten bis zur regionalen Weinkultur - fließen in das übergeordnete, professionell betreute Marketing-Netzwerk des Steirischen Thermenlandes. "Wir verfügen in der Region über ein einzigartiges, qualitativ hochwertiges und ursprüngliches Angebot an touristischen Stärken", so Thaller zur Absicht, gemeinsam mit den Nachbargemeinden die regionale Wertschöpfung zu steigern.
Hohes Niveau
Zugpferd ist das Steirische Thermenland, das (saisonunabhängig) ausgezeichnete Tourismuswerte liefert. Geschäftsführer Franz Rauchenberger: "Wir dürfen das Potenzial, das unsere Thermen entwickelt haben, nicht unterschätzen. Wir haben durchschnittlich 180 Tage Vollbelegung bei den Betten. Saisonal abhängige Tourismusregionen haben bundesweit 45 bis 80 Tage." Dieses hohe Niveau gelte es zu halten und auszubauen. Mit den in der aktuellen Kooperation gebündelten Angeboten will man in Zukunft werben und für die Gäste attraktive Pakete schnüren.
"Wir wollen uns nicht in kleinräumige Begehrlichkeiten verzetteln, sondern gemeinschaftlich wirkungsvolle und nachhaltige Akzente setzen", begründete Bürgermeistersprecher Johann Urschler die Zusammenarbeit. Fürstenfelds Bürgermeister Werner Gutzwar setzt auf Angebote außerhalb des heißen Wassers: von Produkten mit hoher Qualität bis zur Festkultur.
Thaller sieht in der allgemein angespannten Wirtschaftslage eine Chance: "In der Krise geht der Trend weg von Fernreisen. Herr und Frau Österreicher genießen vermehrt die Vielfalt der Heimat. Gerade darin sehe ich unsere Chance, mit gezielten Angeboten den Urlaubsgast vor unserer Haustür abzuholen."









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