Stubenberg: Der See ist reif für die Insel
Die Präsentation erster Ergebnisse der Stubenberger Tourismusstudie verzögert sich. Die Gemeinde plant indes schon an einer Insel im See.

Foto © APA / Karl-Josef Hildenbrand
Ohne öffentlich viel Getöse darum zu machen, feilt die Gemeinde Stubenberg an der Attraktivierung des Sees. Wie berichtet, läuft derzeit eine vom Land finanzierte 120.000 Euro teure Tourismusstudie, die das Potenzial des Sees ausloten und konkrete Maßnahmen zur Belebung empfehlen soll. Erste Ergebnisse hätten der Gemeinde ursprünglich Ende Februar präsentiert werden sollen - daraus ist nichts geworden, wie man hört. Angeblich sind die Studien-Autoren noch voll mit ihren Erhebungen beschäftigt, im Juni soll das fertige Papier dann aber am Tisch liegen. Bürgermeister Franz Hofer zeigt sich diesbezüglich zugeknöpft: "Alles läuft. Mehr kann ich nicht sagen."
Sandstrand-
Bis Sommer wolle die Gemeinde gemäß eines Beschlusses vom Dezember 2007 einen Sandstrand, ein Plantschbecken und eine Insel im See errichten, erklärt Seeausschuss-Obmann Stefan Schlagbauer. Verschiedene Insel-Modelle haben sich Gemeinde-Vertreter dem Vernehmen nach bereits in Wien angeschaut. "Der Sprungturm wird sich wohl erst für nächstes Jahr ausgehen." Auch in der umstrittenen Frage des besten Eintrittssystems - ob man weiter auf die alten Kassen oder eine elektronische Anlage setzt - könnte noch vor Sommer und damit bezeichnender Weise vor Abschluss der Studie eine Entscheidung fallen. "Das wird mit den Wirten abgestimmt", verspricht Schlagbauer. Man denke auch nach, wie die Sommersaison abseits des Sees verlängert werden könne.
Zufrieden mit den Bemühungen der Gemeinde ist Tourismus-Geschäftsführer Josef Hirt. Es freue ihn, dass nun Konkretes passiere. "Das ist auch nötig."








