Freiwillige sammelten 13.500 Kilo Müll
Im Rahmen der Aktion "Saubere Steiermark" räumten die Bewohner des Hartbergerlandes vergangene Woche den Bezirk auf. In Summe lag heuer weniger Müll als im Vorjahr in der Natur.
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Alle 50 Gemeinden des Bezirks beteiligten sich heuer am großen Steirischen Frühjahrsputz. Fleißig waren aber auch Schüler aus insgesamt 38 Schulen. Gemeinsam befreiten sie alle das Hartbergerland vom Müll. Das Ergebnis ist erfreulich. In Summe wurden um 1500 Kilo weniger Abfälle gefunden als noch ein Jahr zuvor.
"Die Bewusstseinsbildung scheint zu greifen", freut sich Gerhard Kerschbaumer, Umwelt- und Abfallberater, dass die Müllmengen jedes Jahr zurückgehen. Habe man 2011 im Rahmen der Aktion noch 15.000 Kilo Müll im Bezirk gesammelt, seien es heuer "nur mehr" 13.500 Kilogramm gewesen.
Schwarze Schafe, die ihren Abfall in der Natur entsorgen, gibt es weiterhin. "Ich schätze, dass ungefähr drei bis fünf Prozent der Bevölkerung noch immer Abfälle aus dem Auto wirft", so der Umwelt- und Abfallberater. Vor allem Raucher verschandeln die Natur oft mit leeren Zigarettenschachteln. "Davon haben die 5100 Sammler viele gefunden", weiß er. Die Freiwilligen stießen aber auch auf viele Altstoffe, die wiederverwertbar wären, wie der Experte betont. So beispielsweise in Tiefenbach.
Kerschbaumer selbst war mit seinen Kindern vom Masenberg nach Vorau unterwegs. "Ich war überrascht, wie wenig wir gefunden haben", erzählt er und ist froh, dass auch heuer wieder viele junge Menschen an der Aktion beteiligt waren. "Kinder, die mitgehen, schmeißen sicherlich nicht so leicht etwas weg", sagt er. SUSANNE PREISS










