Heißer Juli zog viele Badegäste an
Mit der bisherigen Badesaison sind Seen- und Freibadbetreiber sowie Touristiker zufrieden. In Hartberg besuchten allein im Juli mehr als 20.000 Badegäste das Freibad.

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Sonnige und heiße Temperaturen laden auch dieser Tage zu einem Sprung ins kühle Nass ein, was besonders die Betreiber der Freibäder und Badeseen sowie die Touristiker in der Region freut. Die lang anhaltende Hitze im Juli zog viele Badehungrige an, bescherte den Betreibern aber nicht überall ein Umsatzplus. Schuld daran war das Wetter im Juni, das nicht wirklich Lust auf eine Abkühlung machte.
"Die Besucherzahlen liegen unter dem Vorjahr. Obwohl der Juli so heiß war, gab es insgesamt weniger Badetage", erklärt Elisabeth Fahrner vom Freizeitsee in Pinggau. Im Juni sei einfach kein Badewetter gewesen, erzählt sie weiter. Auch in Stubenberg kam der Großteil der Badegäste - dafür dann umso mehr - erst mit Anfang Juli. Die Gäste würden dabei eher kurzfristig kommen, mit Blick auf den Wetterbericht, wie Josef Hirt vom Tourismusverband Apfelland-Stubenbergsee weiß. Neben den Urlaubsgästen besuchen dabei auch viele Tagesgäste den See. "Besonders viele Tagesgäste kommen aus Niederösterreich. Sie kommen in der Früh und fahren am Abend wieder nach Hause", freut sich Hirt, dass der Stubenbergsee auch über die steirische Landesgrenze hinaus sehr beliebt ist.
Urlauber
Mehr Urlauber als Einheimische kühlen sich derzeit in Bad Waltersdorf ab. "Die Zahl der Gäste hat im August trotz schönem Wetter nachgelassen. Im Moment kommen vor allem Gäste, die in der Region Urlaub machen, zu uns", erzählt Josef Blümel, Bademeister im Bad Waltersdorfer Freibad.
Im Hartberger HERZ kommen im August tendenziell ebenfalls weniger Besucher ins Freibad als die Monate zuvor. "Im August muss es schon einige Tage schön bleiben, dass die Leute kommen", weiß Günter Schedl von der Stadtgemeinde. Mit der bisherigen Badesaison ist man in der Bezirkshauptstadt allerdings sehr zufrieden. "Allein im Juli hatten wir mehr als 20.000 Besucher", freut sich Schedl. Und auch der Saisonkartenverkauf sei in diesem Jahr sehr gut gelaufen. Der Vorteil dabei sei, dass man mit der Saisonkarte auch das Hallenbad mitbenützen und dorthin bei Schlechtwetter ausweichen kann, erklärt Schedl.
Für die restliche Badesaison wünschen sich die Bäder- und Seenbetreiber sowie die Touristiker vor allem eines: "Sonne, Sonne, Sonne", sagt Hirt. Regnen solle es, geht es nach ihm, in erster Linie in der Nacht. Auf ein paar schöne und heiße Augusttage hofft man auch beim Freizeitsee in Pinggau, schließlich ist "die Saison Mitte bis spätestens Ende August endgültig vorbei", wie Fahrner sagt.
Keine Unfälle
Froh sind alle, dass es in diesem Jahr zu keinen tragischen Badeunfällen gekommen ist. "Wir mussten nur kleine Wunden mit Pflastern versorgen", erzählt Blümel. Hirt ergänzt: "Zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert. Auch beim Sprungfelsen, den es seit dem Vorjahr am See gibt, gab es keine größeren Unfälle. Die Leute passen anscheinend gut auf."
Gröbere Zwischenfälle gab es auch im Freibad der Bezirkshauptstadt nicht. Zwar musste einmal die Rettung kommen, weil eine Frau auf einen Wespenstich allergisch reagiert hatte und auch kleinere Platzwunden mussten immer wieder verarztet werden, schlimmere Verletzungen gab es aber keine, ist Schedl froh.








