Sprache als Tor zur Welt
Englisch als Arbeitssprache: Seit fünf Jahren stößt das Projekt des Feldbacher Kiwanis Clubs an der Hauptschule II auf große Begeisterung.
Fünf Jahre sind vergangen, seit der Kiwanis Club das Projekt Englisch als Arbeitssprache an der Hauptschule II/Realschule in Feldbach umgesetzt hat. Der Kiwanis Club unterstützt die Schüler und Schülerinnen auch finanziell. Derzeit findet in vier Klassen ein Teil des Unterrichts auf Englisch statt. "Diese Form des Unterrichts ist höchst erfolgreich. Wortschatz und Sprachgewandtheit der Schüler sind enorm gewachsen. Daher wird im nächsten Schuljahr wieder eine Klasse mit diesem Sprachschwerpunkt eröffnet", kündigt Direktor Stefan Berenyi an.
In Englisch wird an dieser Schule in Biologie, Mathematik, Geographie, EDV und Geschichte unterrichtet. "Sprachkompetenz ist die Tür nach Europa und in die Welt und hilft den Schülern beim Übertritt in eine weiterführende Schule sehr. Eltern und Schüler sind begeistert. Vereinzelte Kritik, durch eine zu intensive Fremdsprachenausbildung würden die Kinder die deutsche Sprache verlernen, ist völlig unbegründet", so Berenyi.
Das Beste
Die Angst einiger Schüler und Schülerinnen, sie müssten mehr lernen als Schüler anderer Schulen, war auch bald beseitigt. "Ich war am Anfang sehr skeptisch. Diese vier Jahre mit Englisch waren aber das Beste, was mir passieren konnte", meint Julia Thiebet. Und Mario Strobl berichtet: "Für die Englischklasse haben meine Eltern entschieden. Im Nachhinein bin ich über diese Entscheidung echt sehr froh."
Für den Kiwanis-Club ist die Fortsetzung dieses Projektes ein wichtiges Ziel. Eine der treibenden Kräfte ist Otto Hold: "Wir wurden im Rahmen unserer Schulausbildung mit Vokabeln gefüttert, hier lernen die Kinder sprechen und sich auszudrücken. Wer heute im Berufsleben bestehen will, muss eine Sprache beherrschen, mit der er sich in ganz Europa oder sogar weltweit verständigen kann." Die Vertreter des Kiwanis-Clubs Feldbach Hans Peter Roßmann, Anton Bertl und Otto Hold übergaben an die Englischlehrerinnen Sabine Reisinger, Maria Steiner, Ulrike Pammer, Marianne Berenyi und Olga Graf einen Geldbetrag, der die Fortführung des Projektes ermöglicht.








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