Die Devise in Mureck: Angriff der Österreicher
Das 7. Josef Bubi-Bössner-Memorial gilt als Generalprobe für das EM-Finale im September.
SPEEDWAY. Im Süden der Steiermark startet die Speedwaysaison am Samstag in die entscheidende Phase. Beim siebenten Bubi-Bössner-Memorial in Mureck werden 16 Fahrer um den heiß begehrten Titel kämpfen. Die Österreicher werden diesmal wieder voll angreifen, haben sie doch vom letzten Rennen in Mureck noch eine Rechnung offen.
Fritz Wallner hat nach dem Sturz beim zweiten Adi-Funk-Memorial ebenso einiges wieder gut zu machen, genauso wie Lukas Simon. Der junge Österreicher konnte wegen Motorproblemen am 1. Mai in Mureck nicht an den Start rollen und will bei diesem Rennen mit einem Spitzenergebnis Wiedergutmachung betreiben. Daniel Gappmaier hingegen zeigt sich in aufsteigender Form. Der Salzburger hat sich auf seiner Heimbahn in St. Johann sensationell für das WM-Halbfinale qualifiziert und nutzt das Rennen in Mureck als letzte Formüberprüfung.
"Ein österreichischer Spitzenplatz wäre natürlich eine tolle Sache", sagt Organisator Peter Kirchsteiger, "aber es gibt starke Konkurrenz." Gemeint sind etwa Vorjahressieger Marcel Helfer sowie die zwei Polen Jakob Jamrog und Tomasz Piszcz. Auch die beiden Slowenen Aleksander Conda und Denis Stojs zählen im Murecker Speedway-Oval zum Favoritenkreis. "Bei diesem Lauf muss alles passen, um für das EM-Finale im Herbst gerüstet zu sein", sagt Kirchsteiger. Das Rennen des Jahres steigt am 30. September im Murecker Stadion. CHRISTOPH SUDY Siebentes Bubi-Bössner-Memorial, Samstag (23. Juni): Training ab 14 Uhr, Rennen ab 17 Uhr; Eintritt: 13 Euro; Jugendliche bis 15 Jahre frei
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