Es läuft ganz gut im Tourismusbereich
Die Touristiker in der Region berichten von weitgehend vollen Häusern während der Semesterferien. Das gesamte Jahr 2008 dürfte eine Steigerung bei den Nächtigungen gebracht haben, ergab ein erster Rundruf.

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Die genauen Zahlen für 2008 sind noch nicht überall erfasst, aber die Touristiker wissen es jetzt schon: Das abgelaufene Tourismusjahr war bestens. Das trifft auch auf die laufende Wintersaison zu: "Unsere Winterstatistik zeigt eine noch höhere Nächtigungssteigerung als der steirische Durchschnitt", sagt Bettina Pötscher vom Tourismusverband Oststeiermark.
Der viele Schnee hat das Seine dazu getan: Auf der Langlaufloipe in St. Jakob im Laufe seien täglich mehrere hundert Langläufer zu sehen, heißt es beim Tourismusverband. Weihnachten war in der Region Joglland-Waldheimat schon gut gebucht, in den Wiener Semesterferien waren keine freien Zimmer zu bekommen.
Almromantik. Wiener und Niederösterreicher sind es, die im Winter die Region Sommeralm-Teichalm besuchen. "Vor allem während der Wiener Semesterferien wurlt es nur so von Gästen hier bei uns auf der Alm", sagt Michaela Hirtler vom Tourismusverband Almenland. Hauptsaison ist auf der Alm allerdings der Sommer. "Der August ist der stärkste Monat, im Vorjahr hatten wir da rund 30.000 Nächtigungen, gefolgt vom Juli mit 23.000.
162.000 Nächtigungen verzeichnete der Verband im Vorjahr, das ist ein Plus von sechs Prozent. 88 Prozent der Gäste auf der Alm kommen aus Österreich (und hier vorwiegend aus Wien), neun Prozent unter ihnen kommen aus Deutschland, der Rest teilt sich auf alle möglichen Länder auf. Russen? "Hatten wir weniger als Rumänen oder Franzosen", sagt Hirtler. Ungarn? "Gerade ein Prozent."
Schiwettbewerbe im Joglland. Dagegen sind Ungarn in der Region Joglland durchaus oft gesehen. "Sie sind fleißig auf unseren Pisten unterwegs und organisieren sogar Schiwettbewerbe im Joglland", sagt Bettina Pötscher vom Tourismusverband Oststeiermark. Nur sehr wenige Touristen tummelten sich in der Wintersaison im Apfelland-Stubenbergsee. "Wir sind keine Winterdestination. In diesen Monaten ist es bei uns touristisch eher ruhig", sagt Josef Hirt vom dortigen Tourismuverband. Während die meisten Betriebe erst wieder zu Ostern aufsperren, seien aber gerade in den Semesterferien die Wellnessbetriebe gut ausgelastet gewesen.
Im Apfelland bereitet man sich bereits auf den Sommer vor. Die Nachfrage nach freien Quartieren zu dieser Zeit sei schon sehr gut angelaufen. Dass es aufgrund der Wirtschaftskrise zu Einbrüchen bei den Buchungen kommen könnte, glaubt Hirt nicht.








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