Laster kratzen die Kurve
Die neue Lafnitzbrücke in Rohrbach sorgt für Unmut bei Lkw-Fahrern.
Erst seit wenigen Tagen ist die neue Landesstraßenbrücke über die Lafnitz in Rohrbach eröffnet, schon sorgt sie für Unmut. Der neue Kreisverkehr an der Brücke sei für Lkw und größere landwirtschaftliche Fahrzeuge viel zu klein dimensioniert. Und bei der folgenden kleinen Brücke über den Rohrbach seien Sattelschlepper gezwungen, mit den Hinterrädern über den Randbalken zu fahren, um nicht zu weit in den Gegenverkehr zu kommen. Provisorisch wurde dort bereits eine kleine Rampe aus Asphalt aufgebracht.
"Dass es eng ist, ist bewusst so gemacht", erklärt Karl Amtmann, Leiter der Baubezirksleitung Hartberg: "Dieser Kreis befindet sich mitten im Ortsbereich und dort soll die Geschwindigkeit bewusst herabgesetzt werden." Mit Kritik am neuen Bauwerk sei er schon vor der Verkehrsfreigabe konfrontiert worden. "Wir haben daraufhin von einem heimischen Frächter einen sehr langen Sattelauflieger zur Überprüfung geholt, dieser kam problemlos um die Kurve", erläutert Amtmann. Die Mittelinsel sei mit Asphalt flach gestaltet worden, damit große Lkw-Züge mit den Rädern darüber ausweichen könnten. "Nach einer gewissen Zeit stellen sich die Menschen darauf ein und es funktioniert problemlos", ist Amtmann überzeugt.
Was die kleine Brücke über den Rohrbach betreffe, werde diese noch adaptiert und demnächst an die neue Straßenführung angepasst. In den nächsten Wochen soll dann auch die alte Brücke über die Lafnitz abgerissen werden. Karl Amtmann: "Geplant ist, dass dort in Zukunft eine Radbrücke hinkommt."








