Viele Fans machen Felix froh
Nur eine Woche nach Koglhof steht in Pöllauberg der nächste Klassiker auf dem Bergrallyecup- Kalender. Veranstalter ist Felix Pailer.
Keine Verschnaufpause gibt es im Herzog-Bergrallyecup. Nur eine Woche nach dem Klassiker in Koglhof wird in Pöllauberg ein nicht minder traditionsreiches Rennen ausgetragen. "Wir fahren zum zwölften Mal auf der schnellsten Strecke der Saison", sagt Veranstalter und Koglhofsieger Felix Pailer. 2000 Meter ist das offizielle Limit im Bergrallyecup, 1999 Meter ist die Strecke in Pöllauberg lang. Da es sich um eine Landesstraße handelt, ist sie relativ breit und bietet auch deutlich mehr Grip als die Rutschpartie in Koglhof.
Und auch bezüglich Fankomfort hat Pöllauberg einiges zu bieten. "Für die Zuschauer sind 95 Prozent der Strecke einzusehen", verrät Pailer. "Ich hoffe auf mehr als 4000 Fans."
Der Routinier
Der 15-fache Gesamtsieger hat sich mit seinem Erfolg in Koglhof zurückgemeldet. "Wenn das Auto läuft, bin ich eh immer vorne", sagt Pailer. In der vergangenen Saison war das nicht immer der Fall, Probleme mit der Lenkung und dem Fahrwerk machten Pailer zu schaffen. "Außerdem riskiert man nach so vielen Jahren eben nicht mehr alles. Weil wenn man ausreitet, weiß man ja, dass man wieder die ganze Woche schrauben muss", sagt der mittlerweile 60-jährige Routinier.
Seine größten Kontrahenten werden auch diesmal Lancia-Markenkollege Franz Nowak sowie Rupert Schwaiger im Porsche und Andreas Marko im Audi Supertourenwagen sein. Vor allem Schwaiger ist sehr zu beachten, denn auf dieser Strecke kommt die Kraft seines Biturbo-Motors besonders gut zur Geltung. Mit Autocross-Staatsmeister Mario Gradwohl und dem Kärntner Bergrennsport-Urgestein Hermann Waldy im Formel-3000-Boliden haben sich auch für das Rahmenprogramm tolle Gäste angesagt. Beide werden ihre Fahrzeuge als Vorausautos auf den Berg jagen. "Insgesamt rechne ich mit knapp mehr als 100 Teilnehmern. Das wäre Nennungsrekord", freut sich Pailer.








