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    Zuletzt aktualisiert: 11.07.2008 um 05:55 UhrKommentare

    Groteske um Abschiebung in den Kosovo

    Bürokratische Hürden erschweren einer kosovarischen Familie das Verlassen von Österreich.

    Seit Tagen wartet eine kosovarische Familie darauf, nach einem negativen Aufenthaltsbescheid ihre Abreise aus Österreich antreten zu können. Doch bürokratische Hürden verhindern das. Weil die Abschiebung abgebrochen wurde, wird eine Ausreise zum rechtlichen Spießrutenlauf.

    Abschiebung. Montagfrüh wurde die Familie aus Gratkorn (Bezirk Graz Umgebung) zur Abschiebung abgeholt. Die Mutter befand sich zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus. Deshalb wurde dienstags beschlossen, die sechs minderjährigen Kinder nicht abzuschieben. Sie kamen gemeinsam mit ihrem Vater in eine Herberge in Pöllauberg, die sie wegen Fluchtgefahr nicht verlassen durften. "Ihnen fehlte jede Möglichkeit eine Abreise aus Österreich vorzubereiten," so Anwalt Gregor Kohlbacher. "Um straffrei nach Graz zu kommen, brauchen sie eine offizielle Bestätigung." Doch diese könne oder wolle niemand ausstellen. Aus dem Innenministerium heißt es: "Wir koordinieren die Abschiebungsmaßnahmen. Findet diese nicht statt, geht die Verantwortung an die Bezirkshauptmannschaft". Die BH Graz Umgebung hat die Abschiebung erfolgreich durchgeführt.

    Fakten prüfen. Die Familie war bereits in Wien, durch die neuerliche "Einreise" in die Steiermark sei nun die BH Hartberg verantwortliche Behörde, so die BH Graz Umgebung. Der Hartberger Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer dazu: "Wir haben noch nicht einmal die Verwaltungsakten. Bevor es zu einer Überstellung nach Graz kommen kann, müssen erst alle Fakten von oben geprüft werden." Für Anwalt Kohlbacher ist klar: "Eine reine Verschwendung von Steuergeldern. Es ist nur keiner mutig genug, eine Entscheidung zu treffen."

    Ausreise. In etwa drei Tagen wird die Mutter die Klinik verlassen können. Ob sie dann gemeinsam mit ihrer Familie aus Österreich ausreisen darf, ist aber noch nicht geklärt.

    HEIKE KRUSCH

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