Obmann verhandelt mit Geschick
Die 38. Generalversammlung des Naturparkvereins Pöllauer Tal fand in Winzendorf statt. Franz Grabenhofer wurde als Obmann einstimmig wiedergewählt.
Das Freiluftklassenzimmer war einer von vielen Punkten im Tätigkeitsbericht von Obmann Franz Grabenhofer über seine dreijährige Amtsperiode. Stolz verwies er auf die Prädikatsverleihung "Naturparkschule" an sechs der insgesamt acht Schulen im Pöllauer Tal sowie das Naturpark-Memo, für welches heimische Schüler auf Fotopirsch gegangen waren. Auch der Waldlehrpfad auf den Masenberg wurde attraktiviert. Mittels Infotafeln und Smartphones kann man Wissenswertes erfahren.
Dass gut gewirtschaftet wurde, belegen die Zahlen. Der aktuelle Kassenstand zeigt ein Plus von 48.000 Euro. Das Geld kann man bestens gebrauchen. Am 1. Juni wird nämlich in der Hinterbrühl ein neu gestalteter Naturkraftpark mit Stationen eröffnet.
Sparstift
Den Sparstift setzt das Land zukünftig auch bei den steirischen Naturparks an. Grabenhofer dazu: "Für die Errichtung unseres Freiluftklassenzimmers im Schlosspark, das insgesamt rund 100.000 Euro gekostet hat, hat das Land 60.000 Euro beigesteuert. Mit diesen Förderungen ist es jetzt vorbei." Gutes Verhandlungsgeschick bewies Grabenhofer bei Gesprächen mit Julius Meinl. Dieser zeigte er wenig Freude mit einer Infotafel an seiner Grundgrenze. Grabenhofers Anliegen wiederum war es, dass ein zum Anwesen von Meinl gehörender Bildstock renoviert wird. Er schlug ein "Tauschgeschäft" vor. Die Informationstafel wechselte den Standort und Meinls Bildstock glänzt wieder.
Zu kämpfen habe man, so Grabenhofer, immer wieder mit Vandalenakten. Als die Polizei zwei jugendliche Täter ausforschte erklärten sich die beiden bereit, eine Woche gratis den Arbeitern des Naturparks zur Hand zu gehen. "Ein positiver Lernprozess", meinte Grabenhofer.
Bei der Neuwahl wurden Grabenhofer und seine zwei Stellvertreter Hermann Auerböck und Viktor König mit einstimmigem Votum in ihren Ämtern bestätigt.








