Pilze wachsen spärlich
Obwohl die Witterungsbedingungen optimal sind, findet man Pilze und Schwammerl nur vereinzelt. Zudem sind einige von Würmern befallen.

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All jene, die gerne Pilze und Schwammerl essen, zieht es um diese Jahreszeit zum Pflücken dieser in die heimischen Wälder. Obwohl die Witterungsbedingungen in den letzten Wochen für das Wachstum der Schwammerl optimal gewesen wären, sprießen bis dato eher wenige davon aus den Böden der Region.
"Der viele Niederschlag und das warme Wetter wären eigentlich die optimalen Bedingungen für Pilze und Schwammerl", weiß Sepp Schiester, Landwirt und passionierter Schwammerlsucher aus Mönichwald und ergänzt: "Im Vorjahr gab es so viele Pilze und Schwammerl, dass man sie mit einer Sense abmähen hätte können. Heuer gibt es auf denselben Plätzen so gut wie keine." Zudem seien viele Herrenpilze und Parasole von Würmern befallen. "Das sollte sich allerdings ändern, wenn die Nächte kühler werden", erklärt Schiester.
Pflücken darf man Schwammerl nicht in allen Wäldern. Verboten ist es etwa dort, wo der Grundbesitzer mit Tafeln explizit darauf hinweist. Wo es erlaubt ist, darf man die Pilze nicht körbeweise mitnehmen. Abpflücken darf man nur so viele, wie man für den eigenen Gebrauch benötigt. "Maximal ein bis zwei Kilo", erklärt der Landwirt. Zudem rät er keinen Alkohol zu den Schwammerln zu trinken: "Dadurch kann die Wirkung verfälscht werden." Es steigt nämlich die Gefahr, dass man Symptome einer Pilzvergiftung falsch deutet.
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Kommentar
Fakten
Pilze und Schwammerl sollte man nicht ausreißen, sondern abschneiden.
Da die meisten Pilze im ungekochten Zustand giftig sind, sollte man sie niemals roh essen, sondern mindestens zehn Minuten bei mehr als 80 Grad garen.
Am besten transportiert man Pilze und Schwammerl in Körben oder Leinensackerln, weil diese luftdurchlässig sind.









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