Sinopoli-Preis geht an Polin
Sopranistin Joanna Freszel überzeugte die Fachjury mit ihrem Können.
LOIPERSDORF. Im Rahmen des Jurykonzertes der 22. Internationalen Sommerakademie Prag Wien Budapest wurde - wie auch in den Jahren zuvor - der Giuseppe Sinopoli Preis im Thermenland Congress Center Loipersdorf verliehen.
Die vorangehenden Meisterkurse in Gesang mit Schwerpunkt Oper werden veranstaltet von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Unterstützung der Gemeinden Jennersdorf, Baden, Payerbach, Reichenau an der Rax, Semmering und Wien sowie des Künstlerdorfes Neumarkt an der Raab.
In diesem Jahr nahmen Meisterkursstudierende aus mehr als 40 Nationen teil. Ziel der Meisterkurse ist es, jungen hochbegabten Studenten den Einstieg in den professionellen Sängerberuf zu ermöglichen. Als Vorbild dieser einmaligen Nachwuchsförderung dient der weltbekannte Dirigent Giuseppe Sinopoli, der 30 Jahre lang im Südburgenland beheimatet war.
Eine hochkarätige Fachjury bestehend aus internationalen Opernstars und Intendanten wie Georg Fritzsch, Karlheinz Hansser, Esther Schollum, Ulrike Sych, Sebastian Weigle und Dietmar Kerschbaum, Intendant von J:opera Jennersdorf, kürten im Rahmen des von J:opera geschaffenen Gesangswettbewerbes Joanna Freszel, Sopranistin aus Polen, zur Hauptgewinnerin des Guiseppe Sinopoli Preises. Sie stellte beim Jurykonzert mit der Arie der Roxana aus der Oper "König Roger" ihres Landsmannes Karel Szymanovski ihr immenses Können bravourös unter Beweis.
Weitere Sonderpreise erhielten Christoph Filler, Bariton aus Österreich, Samantha Crawford, Sopranistin (Großbritannien), und Cigdem Soyarslan, Sopranistin aus der Türkei. Dietmar Kerschbaum wies bei der Preisverleihung auf die hohe Qualitätsdichte und die Verpflichtung des Weitertragens der musikalischen Tradition hoher Gesangskultur hin. GERALD HIRT









