Acht Millionen bringen die Therme Loipersdorf auf Kurs
Sowohl für Familien als auch für exklusive Gäste. Den größten Brocken mit drei Millionen Euro macht der Rutschen- und Wasserpark aus.

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In die Offensive gehen will Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer, als er am Freitag die Neupositionierung der Therme Loipersdorf präsentierte. Mit acht Millionen Euro Unterstützung des Landes soll das Thermenflaggschiff einen neuen Kurs steuern. Geschäftsführer Wolfgang Wieser will künftig zwei Thermen in einer anbieten: Einerseits die Familientherme mit großem Erlebnisbereich für Gäste vom Baby bis zum Großvater. Dazu gibt es die Exklusivtherme, die im Schaffelbad entsteht und stark auf die Hotelgäste ausgerichtet ist. Den größten Brocken mit drei Millionen Euro macht der Rutschen- und Wasserpark aus. Die Rutschen werden - europaweit einzigartig - unterirdisch enden.
Keine Rede könne von unruhigen Gewässern sein, in denen sich die Therme bewege. "Loipersdorf hat keine Schwierigkeiten und ist ein gesunder Betrieb", sagte Schützenhöfer. Ein Teil der Mittel komme von Privaten. Auch Bürgermeister Johann Urschler trat allen Gerüchten entgegen, mit dem Geld müsse man Schulden abdecken.
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Von acht Millionen Euro, die in die Neupositionierung investiert werden, trägt das Land Steiermark einen Betrag von 2,174 Millionen Euro in Form einer stillen Beteiligung.
Drei Millionen Euro kostet der Rutschen- und Wasserpark (geplante Eröffnung: 20. November 2011). In der Thermengastronomie hält Biokost Einzug, das Panorama-Restaurant wird auf die doppelte Größe ausgebaut. Kostenpunkt: 800.000 Euro.
620.000 der 1,7 Millionen Gäste, die 2009 steirische Thermen besucht haben, entfallen auf Loipersdorf.
Mitarbeiter: 220; regional hängen 1500 Arbeitsplätze von der Therme Loipersdorf ab.








