Alte Klänge vereint mit moderner Kunst
Das diesjährige Kammermusikfestival "Kontrapunkte 2010" setzt auf Musik und darstellende sowie literarische Kunst. Zum Auftakt gibt es eine konzertante Vernissage in Lafnitz.
Im Gemeindezentrum von Lafnitz präsentierte Rudi Wilfinger, Obmann des Kunst- und Kulturvereines "Pro Cultura Lafnitz", das Programm des Kammermusikfestivals "Kontrapunkte 2010". Unter dem Motto "... Intensität steigern" gehen die Kulturtage zwischen 9. und 12. September in Lafnitz und in der Kirche von St. Ilgen, wo mit Christian Altenburgers Stradivari aus dem Jahr 1680 und Franz Bartolomeys Violoncello aus dem Jahr 1727 besondere Instrumente erklingen werden, über die Bühne.
Seine Intensität gesteigert hat auch Wilfinger bei der Organisation dieser hochklassigen Veranstaltung: Wo sonst gibt es zur musikalischen noch die literarische und darstellende Kunst in einem Festival vereint. Auch das Programm, erstellt vom künstlerischen Leiter Christian Altenburger, kann sich sehen lassen. In der Kirche von St. Ilgen werden unter anderem Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und den beiden Jahresregenten Robert Schumann sowie Frederic Chopin erklingen. Mit Altenburger werden noch Cornelia Herrmann, Thomas Selditz, Franz Bartolomey, Reinhard Latzko, Lydia Westcombe-Evans und der aufstrebende Pianist Christopher Hinterhuber musizieren. Der Schauspieler August Schmölzer wird, wie bereits im Vorjahr, beim Konzert am 11. September den Rezitationspart übernehmen.
Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, dem 9. September, um 19 Uhr im Gemeindezentrum beginnt mit einer konzertanten Vernissage und einer Werkeinführung durch Harald Haslmayr. Manfred Schlögl wird den Maler Herwig Zens vorstellen.
Zens zählt, wie es Schlögl in einem Statement ausdrückte "zu den kreativsten und produktivsten Künstlern der Gegenwart". Das breite Schaffensspektrum des Künstlers reicht von druckgrafischen Werken bis zu großflächigen Ölgemälden. Ein Schwerpunkt in seinem Schaffen ist das Thema Tod. Einmalig in der Geschichte der Malerei ist sein "Baseler Totentanz".
Infos rund um das Kammermusikfestival und zu den Karten für die drei Konzerte gibt es im Internet unter www.pro-cultura-lafnitz.at sowie unter Tel. 0664/12 17 953.







