Für das Klima in die Pedale treten
Am 13. und 14. Juli geht in der Ökoregion das "24-Stunden-Biken" über die Bühne. Erstmals gibt es auch ein Kinderrennen.
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Das "24-Stunden-Biken" ist mittlerweile zu einem fixen Bestandteil der Aktivitäten in der Ökoregion Kaindorf geworden. Im Rahmen der sechsten Auflage am 13. und 14. Juli möchte man ganz besonders auf die Problematik des Klimawandels hinweisen. Zudem soll das Fahrrad als sinnvolle Alternative für Kurzstrecken im Alltag ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden. Um schon die Kleinsten dafür zu motivieren, gibt es heuer erstmals ein Kinderrennen. Erwartet werden außerdem zahlreiche Radprofis.
"Einige Teilnehmer, die vorher bei der Österreich-Rundfahrt mitfahren, gehen dann bei uns an den Start", freut sich Rainer Dunst, Obmann der Ökoregion. Zum ersten Mal wird es deshalb auch eine Profiklasse mit Preisgeld geben.
Hobbyfahrer können sich entscheiden, ob sie in der "24-Stunden-Kategorie" oder in der "12-Stunden-Kategorie" mitfahren. Dabei kann man allein oder auch als Mannschaft antreten. Oder mit seinen Arbeitskollegen in einer gesonderten Firmenwertung.
Willkommen sind beim Radrennen aber auch alle, die sich nicht sportlich betätigen wollen. "Es wird ein Programm für die ganze Familie geben", sagt Dunst. Neu ist im heurigen Jahr nicht nur eine Ausstellung rund um Rad und Klima am Parkplatz der Mehrzweckhalle, die Besucher dürfen sich auch auf Showacts rund um das Rad freuen. "Am Samstag wird ab Mittag stündlich Radakrobatik zu sehen sein", verrät der Obmann der Ökoregion, der hofft beim Start wieder mehrere Tausend Zuschauer begrüßen zu können.
Wer selbst in die Pedale treten möchte, der sollte sich mit dem Anmelden beeilen. Maximal 1200 Teilnehmer sind erlaubt. "Wir haben die Zahl der Rennteilnehmer beschränkt, damit wir einen reibungslosen Ablauf garantieren können", so Dunst. Und immerhin: Mehr als die Hälfte der Startplätze sind bereits vergeben.
Maßnahmen
Derzeit wird intensiv an den Vorbereitungen gearbeitet. Allein beim Rennen werden dann 300 Helfer von 21 Vereinen aus der Ökoregion mit dabei sein. Und natürlich kommt der Reinerlös der Veranstaltung wieder Klimaschutzmaßnahmen zugute. Konkret soll die Umstellung von Öl- auf Biomasseheizungen gefördert werden, möglicherweise auch der Humusausbau. "Was wir konkret unterstützen, werden wir dann im September bei der Vorstandssitzung beschließen", sagt Dunst.
Features
Kommentar
24-Stunden-Biken
Das "24-Stunden-Biken" beginnt am Freitag, dem 13. Juli, um 18 Uhr mit einem Massenstart bei der Mehrzweckhalle Kaindorf.
Der Rundkurs ist 17,9 Kilometer lang, dabei überwinden die Radfahrer 185 Höhenmeter. Start und Zielbereich sind jeweils bei der Mehrzweckhalle.
Anmelden kann man sich beim Verein Ökoregion Kaindorf unter Tel. (0 33 34) 31 426 sowie im Internet unter www.oekoregion-kaindorf.at.
Auf der Homepage findet man auch alle Infos rund um Zeitplan, Rennen usw.
Nennschluss ist der 3. Juli.
Das Tragen eines Fahrradhelms ist für alle Teilnehmer verpflichtend.
Die Veranstalter legen bei der Fahrerverpflegung heuer noch mehr Wert auf regionale, biologische und Fairtrade-Produkte.








