Bund fördert Klimaschutz mit 300.000 Euro
Ökoregion Kaindorf und Kleinregion Hartberg kriegen Geld für Konzepte.

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Im Vorjahr startete der Klima- und Energiefonds das Förderprogramm "Klima- und Energie-Modellregionen" mit dem Ziel, Gemeinden und Regionen zu Energie-Selbstversorgern zu machen. Bundesweit 37 Regionen haben nun Förderungen in der Gesamthöhe von 2,6 Millionen Euro für die Erstellung von Konzepten für Wege aus der Klimafalle in Richtung Energieautarkie in Aussicht gestellt bekommen.
In der Oststeiermark winken der Ökoregion Kaindorf 93.000 Euro, der Kleinregion Hartberg 30.000 Euro, dem Verein Schöcklland 35.000 Euro, dem Verein zur Förderung des Vulkanlandes 39.000 Euro und dem Kulmland 100.000 Euro. Das sind in Summe fast 300.000 Euro. Bedingung ist, dass die Regionen ihre Initiativen zu 40 Prozent aus eigener Tasche finanzieren und das Erreichen von Etappenziele regelmäßig nachweisen können.
"Güssing war nur der Anfang. Mir geht es darum, möglichst viele Regionen Österreichs von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen", sagt Umweltminister Niki Berlakovich. Österreich verfüge über viel Potenzial von erneuerbarer Energie, es fehle aber oft am Know-how, dies optimal auszunutzen. Die Regionen profitieren durch Wertschöpfung, so genannte "Green Jobs" und eine Reduktion der Treibhausgase.
Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, will mit dem Programm nicht nur die Energieunabhängigkeit besagter Regionen fördern, sondern ein starkes Signale für ein gesamtgesellschaftliches Umdenken setzen.









