Männermangel kennt man nicht
Der Singkreis Maria Fieberbründl feiert Geburtstag: am 6. Juni in der Wallfahrtskirche.
Sie ist schon beachtlich, die Bilanz, die ein umtriebiger Chor nach 25 Jahren ziehen kann. Unzählige Chorproben, viele, viele Auftritte und sage und schreibe 750 einstudierte Lieder sind es im Falle des Singkreises Maria Fieberbründl, der vor 25 Jahren vom ehemaligen Tourismusverbandsobmann Franz Rosmann gegründet wurde. "Alle 750 Lieder hat man aber natürlich nicht immer parat, da muss schon aufgefrischt werden", lacht Singkreis-Kassier Helmut Prassnegg.
Das mit dem Auffrischen aber ist kein Problem für den Singkreis Maria Fieberbründl, der sich einmal die Woche gerne zum Proben trifft. Schließlich wollen die 27 Sängerinnen und Sänger und Edeltraud Wagner, die seit 20 Jahren die Leitung des Singkreises innehat, immer gut vorbereitet sein. Singen sie doch nicht nur bei ihrem alljährlichen Frühlings- und Adventskonzert und zu Weihnachten und in der Fastenzeit in der Kirche, sondern "immer dort, wo wir gebraucht werden", wie Prassnegg sagt.
Dem entsprechend bunt ist auch das Programm: Neben Volksmusik- und Kirchenliedern stimmen sie gelegentlich auch englische und sogar afrikanische Lieder an. Einen Querschnitt aus seinem 25-jährigen Schaffen bietet der Singkreis bei seinem Jubiläumskonzert am 6. Juni um 16 Uhr bei freiem Eintritt in der Wallfahrtskirche Maria Fieberbründl. Mit dabei ist mit der Gruppe "Quea ummi" auch ein treuer Weggefährte des Chores.
Ein Lied wird beim Konzert übrigens ausschließlich von den Männern des Chores gesungen. Eine Besonderheit des Singkreises ist nämlich, dass er auf zwölf männliche Singstimmen zurückgreifen kann. Den akuten Männermangel, über den die meisten Chöre am Land zu klagen haben, kennt man in Maria Fieberbründl also nicht. "Wir haben eben Glück", schmunzelt Chorleiterin Wagner. SONJA SCHREI









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