Noch besser mitdenken auf dem Schulweg
Der Schulweg kann für die Kinder der Region Gefahren bergen. Daher sind Polizei, Eltern und Lehrer vor allem zu Schulbeginn angehalten, präventive Maßnahmen zur Sicherheit zu setzten.

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Die Gefahrenzonen des Straßenverkehrs entlang der Schulwege lauern überall. Daher gilt es zu Schulbeginn in der Region vor allem für die Polizei, aber auch für Eltern, Lehrer, Autofahrer und die Schüler, präventiv zu handeln und besonders gut mitzudenken.
Im Bezirk Feldbach heißt es für die Polizei gerade zu Schulbeginn, vor die Schulen auszurücken. Wobei die Feldbacher Polizei das ganze Jahr über ein Auge auf Gefahrenzonen hat: "Auch der Schutzweg stellt ein Gefahrenpotenzial dar - vor allem für Schulkinder, weil die Autofahrer nicht genug achtgeben", erklärt Franz Fasching, der Leiter des Bezirkspolizeikommandos Feldbach.
Im Bezirk werden daher in den nächsten Wochen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Fasching rät den Eltern, ihre Kinder in den ersten Tagen zur Schule zu begleiten, um Gefahren zu erklären und so Unfällen vorzubeugen. "Man kann gar nicht genug präventiv arbeiten und sollte alle Möglichkeiten der Aufklärung ausschöpfen", sagt er. Kinder seien, so Fasching, zu unbekümmert und lassen sich von Kleinigkeiten ablenken - vor allem im Volksschulalter.
Daher ist der Verkehrsunterricht in den ersten Klassen der Volksschulen sehr wichtig. "Wenn man vor Ort mit den Kindern arbeitet, kann man ihnen noch etwas beibringen und das macht viel Freude", lächelt Fasching.
Kontrolle und Erziehung
Auch im Bezirk Fürstenfeld werden in der ersten Schulwoche vom 13. bis 20. September verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. Ein Verkehrspolizist besucht in dieser Woche die ersten Klassen der Volksschule Fürstenfeld, um die Kinder in Verkehrserziehung zu unterrichten und mit ihnen die Straßenüberquerungen in Schulnähe zu besprechen.
"Am Schulweg ist es wichtig, dass die Kinder helle Kleidung anhaben und dass sich reflektierendes Material auf der Schultasche befindet. Den Schulweg mit den Kindern abzugehen, ist auch eine gute Idee", sagt Werner Gutzwar, Verkehrsreferent des Bezirkspolizeikommandos Fürstenfeld.
Am 14. September wird außerdem zur Verkehrsschulung der Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, ein Gurteschlitten vor dem Rüsthaus in Ilz stehen. Der demonstriert die Wichtigkeit des Anschnallens beim Autofahren. "Es ist wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass der Polizist ein Freund und Helfer ist. Daher ist es unklug, zuhause nur über die Polizei zu schimpfen", erklärt Gutzwar.







