Biosprit unterm Windrad
Eine Biokraftstoff-Tankstelle mit breitem Sortiment planen Wechselgau und Ökopark an der L 401. Kunden können sich Biosprit selber mischen.

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Noch befindet sich das Projekt in der "Prüfphase", wie Ökopark-Leiter Reinhard Fink sagt, die Verträge müssen unterzeichnet, die Zufahrt von der Landesstraße her erst genehmigt werden. Dennoch könnte bis Herbst die erste Hartberger Biokraftstoff-Tankstelle an der L 401 im Bereich des Windrades in Betrieb gehen. Neben herkömmlichem Sprit wollen die Partner Ökopark und Wechselgau zu "konkurrenzfähigen Preisen" (Fink) eine breite Palette an umweltfreundlichen Treibstoffen wie Biodiesel, Ethanol und Pflanzenöl, unter Umständen Gas und Solarstrom anbieten.
Offen für Privatleute.
Betreiben wird die Station die Wechselgau, die im Bezirk elf gewöhnliche Tankstellen führt. "Die Ökologisierung des Verkehrs passt gut zu unserer Firmenphilosophie", sagt Wechselgau-Geschäftsführer Hermann Klapf. Derzeit versuche man örtliche Unternehmen dazu zu bringen, ihre Fuhrparks auf Öko-Sprit umzustellen. Biodiesel könne nur eine beschränkte Zeit gelagert werden, man brauche einen fixen Stock an Kunden, erklärt er. Die Tankstelle werde aber natürlich auch Privatleuten zur Verfügung stehen. Laut Fink ist vorerst an eine Selbstbedienungsstation mit Tankkarte gedacht, später könnte eine Waschanlage dazu kommen.
Mischung.
Begeistert ist Fink von einem geplanten "Tank-Schmankerl": An einer speziellen Zapfsäule sollen sich die Kunden Biotreibstoff selber mischen können. "Das ist einzigartig", freut er sich. Über die Höhe der Investition schweigen Klapf und Fink. "Das hängt vom Sortiment ab. Allein eine Station für Gas kostet 500.000 Euro", erklärt der Wechselgau-Boss.








