Schöpfungsgeschichte einfühlsam aufgeführt
Die Aufführung von Haydns Oratorium "Die Schöpfung" in der Pfarrkirche war ein Erfolg.
HARTBERG. Zu einem besonderen musikalischen Ereignis wurde die Aufführung von Haydns Oratorium "Die Schöpfung" in der Stadtpfarrkirche. Der Chor des Kirchenmusikvereines, verstärkt durch den Weizer Jugendchor und dem Ensemble Scholae Musici Cantores, brachte mit dem Orchester Wiener Concert-Verein und den Solisten Elisabeth Breuer, Johannes Chum und Gerd Kenda Joseph Haydns vertonte Schöpfungsgeschichte zur Aufführung. Einfühlsam führte Johannes Steinwender das Orchester. Der Chor überzeugte durch sein ausgewogenes Klangbild. Schon in der einleitenden orchestralen Intonation zeigte das Orchester seine Qualitäten. Im Werk glänzten auch die Solisten mit ihrer Wortdeutlichkeit und sängerischen Erfahrung. Die weich getönte tiefe Stimmlage Kendas begeisterte die Besucher ebenso wie die hellen, lyrischen Stimmen von Chum und Breuer. Mit dem imposanten Schlusschor "Singt dem Herrn alle Stimmen!" klang das musikalische Kunstwerk aus.







