Viele finden schwer Arbeit
Im März ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Situation der unter 25-Jährigen hat sich allerdings verbessert.

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Die Arbeitslosigkeit ist im März im Hartbergerland gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent gestiegen. Der Trend, dass sich Frauen in der Region im Vergleich zu Männern bei der Jobsuche schwerer tun, hält an.
"Von dem aktuellen Anstieg sind in erster Linie Männer, die in Hilfsberufen oder im Straßenbau arbeiten, betroffen", erklärt Herbert Paierl, Leiter des AMS. Doch die Zahlen täuschen, die Arbeitsmarktsituation ist für Frauen weitaus prekärer, weiß er.
Nur 21 Prozent der derzeit arbeitslosen Frauen haben Zusagen für neue Arbeitsplätze. Von den 1140 jobsuchenden Männern hat dagegen die Hälfte eine Wiedereinstellung in Aussicht. Sie sind derzeit saisonbedingt arbeitslos. Allgemein wird die Situation durch das deutlich geringere Stellenangebot gegenüber dem Vorjahr erschwert.
Paierl glaubt, dass die Zahl der Jobsuchenden in den nächsten Monaten jedoch sinken wird. Nach Ostern sollte sich, seiner Prognose nach, die angespannte Situation verbessern. "Im steiermarkweiten Vergleich steht der Bezirk gut da. Wir liegen im oberen Drittel", erläutert er.
Positiv hat sich die Situation vor allem für die unter 25-Jährigen entwickelt. Gegenüber dem Vorjahr suchen um elf Prozent weniger eine Arbeit.
Features
Arbeitslosigkeit
Mit Stichtag 30. März waren im Bezirk 1958 Menschen arbeitslos gemeldet.
Steiermarkweit stieg die Arbeitslosigkeit im März um neun Prozent.









