Hartberg erzwang Entscheidungsspiel
Die Damen holten im Derby gegen Graz 8:19-Rückstand auf und siegten noch.
VOLLEYBALL. Ersatzgeschwächt, angeschlagen, aussichtslos in Rückstand. Es gab nicht mehr viel, was im Duell mit Graz beim Stand von 1:1 in Sätzen und 8:19 (!) im dritten Durchgang für die Damen des TSV Hartberg gesprochen hätte. Doch die gerade wieder fit gewordene Lena Plesiutschnig, die angeschlagene Katerina Sourkova, die trotz verstauchten Fingers aufspielte und die restliche Truppe zog sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf. Der dritte Satz konnte noch mit 26:24 gewonnen werden. "Danach war das berühmte Momentum auf unserer Seite, denn einen Satz bei elf Punkten Rückstand noch zu drehen, ist eigentlich unmöglich", sagt Hartberg-Trainer Markus Hollerit.
Die Entscheidung um den Aufstieg fällt jetzt am kommenden Samstag in der Grazer Union-Halle. Dort hat Hartberg heuer in zwei Duellen bisher noch keinen Satz gewonnen." Was war, ist doch egal. Jetzt wissen wir, dass wir gewinnen können", sagt Mittelblockerin Zuzanna Wojcik.








