Enorme Schäden durch Frost
Die Frostaufbrüche auf den Straßen des Bezirks sind heuer massiv. Schuld daran war die strenge Kälte. Wie schlimm einzelne Abschnitte tatsächlich betroffen sind, wird sich aber erst zeigen.

Foto © PreissDer Frost hat heuer auf vielen Straßen großen Schaden angerichtet
Der strenge Frost des heurigen Winters hat auf den Straßen der Region große Schäden angerichtet. Wie schlecht der Zustand auf den Fahrbahnen tatsächlich ist, wird sich erst in den nächsten zwei bis drei Wochen zeigen. Schon jetzt ist allerdings klar, dass die Zahl der Frostaufbrüche wesentlich größer ist als in den vergangenen Jahren. Viele Gemeinden verhängen deshalb ein Fahrverbot für Schwerfahrzeuge.
"Der Frost-Tauwechsel ist für die Straßen besonders schlecht", weiß Brigitte Luef, Chefin der Straßenerhaltung der Baubezirksleitung Hartberg. Durch thermische Schwankungen öffne sich die Fahrbahn, der Frost könne eindringen, erklärt sie, wie die Schäden entstehen. Weil die Kälteperiode für den heurigen Winter noch nicht vorbei ist, können auch die Schäden noch nicht endgültig abgeschätzt werden. "Es müssen jetzt noch gar nicht so große Aufbrüche sein. Das kann sich aber in den nächsten Wochen ändern", sagt Günther Gaugl, Leiter des Referats für Straßenbau- und Verkehrswesen.
Schlimm sei die Situation vor allem im nördlicheren Teil des Bezirks. "Auf der St. Jakober Straße sind schon jetzt enorme Schäden sichtbar. Und es wird schon noch schlimmer werden", ist sich Gaugl sicher.
Welche Streckenabschnitte, die von Frostaufbrüchen betroffen sind, saniert werden, steht noch nicht fest. "Wir haben nächsten Mittwoch eine Besprechung dazu", so Gaugl.









