Die Hartberger Damen geben sich neue Namen
Von Chiefgoas bis Gehbock: Auf den Aufwärm-T-Shirts der Hartbergerinnen stehen Spitz- statt Spielernamen.
VOLLEYBALL. Wer sich nur an Namen orientiert, wird vor dem Cup-Finale in Schwechat Probleme damit gehabt haben, die Hartberger Damen zu identifizieren. Denn sie wärmten in extra kreierten T-Shirts auf. Die Rückseite ziert die Rückennummer und ein Name. Jedoch handelt es sich nicht um echte, sondern um Spitznamen.
Die Idee dafür kam von Julia Gamperl alias "Headshot": "Ich bekomme in vielen Trainings einen Ball mitten in das Gesicht. Jede von uns hat Spitznamen, deswegen haben wir das gemacht." Ob Hobbys ("Dancing Queen" Birgit Beinsen, "Krochabraut" Sarah Rechberger), Herkunft (das aus New Jersey stammende "Jersey Girl" Rachel Bello), Sprüche ("Nieece Oida" Carina Lechner) oder sportliche Gründe ("Pokeutschnig" Lena Plesiutschnig spielt im Beachvolleyball sehr gerne den Poke Shot) - es herrscht eine bunte Mischung aus allen Bereichen.
Übrigens: Die Vorderseite trägt die Aufschrift "Hey Schuuub". "Den haben wir in einem Fitnessstudio aufgeschnappt. als ein Mann beim Krafttraining immer so extrem diesen Spruch losgelassen hat. Das war so lustig, dass wir es gleich übernommen haben", erklärt Gamperl, die heute mit ihrer Mannschaft im Viertelfinal-Play-off ("Best-of-five") in Linz antreten muss. Wer heute nicht mitfährt, kann die T-Shirts beim Heimspiel am Dienstag (18.30 Uhr) bestaunen.








