Jetzt weiß Europa, wo Hartberg liegt
Hartberg bekam den Zuschlag für die Austragung der U20-Beachvolleyball-Europameisterschaft.
BEACHVOLLEYBALL. Wenn aus Spaß Wirklichkeit wird! Nachdem Lena Plesiutschnig und Katharina Schützenhöfer im Vorjahr mit Gold von der U20-Beachvolleyball-Europameisterschaft in Tel Aviv (Israel) zurückkehrten, wurde ordentlich gefeiert. Markus Gaugl, Manager von Hartberg, wo das Duo in der Halle spielt, fand die Idee der Europameisterinnen, die EM 2012 in Österreich zu veranstalten, gut. "Wir haben eine umfangreiche Bewerbung abgegeben und den Zuschlag bekommen", sagt Gaugl.
Gespielt wird von 16. bis 19. August auf dem Hartberger Hauptplatz, wo der Centercourt mit mehr als 1000 Zuschauerplätzen gebaut wird, sowie auf den Sidecourts in der Beachbox und im Freibad. "Die besten 24 Teams Europas bei Mädchen und Burschen werden bei uns sein. Das bedeutet, dass wir inklusive aller Betreuer, Schiedsrichter und Offiziellen mehr als 1000 Nächtigungen in der Region haben werden. Das wird uns alles abverlangen", erzählt Gaugl. "Aber diese Möglichkeit, die Titelverteidiger als Zugpferde einzusetzen, muss man nutzen. So eine Chance ist einmalig."
Nicht überhörbar ist der Jubel bei Lokalmatadorin Schützenhöfer: "Wir haben den ganzen Winter gehofft, dass es klappt. Jetzt sind wir fast sprachlos, dass die EM praktisch vor unserer Eingangstür sein wird. Vor allem wissen jetzt alle, wo Hartberg genau liegt."
Auch die Grazerin Plesiutschnig strahlt: "Die Freude ist riesig. Im Vorjahr waren wir in Tel Aviv. Dass die EM nach Hartberg vergeben wird, hätten wir nie geglaubt." Kein Wunder, die israelische Metropole hat mit knapp 400.000 mehr als 60 Mal so viele Einwohner wie die oststeirische Bezirksstadt. MICHAEL LORBER
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