Winterdienste waren im Dauereinsatz
Einsatzkräfte und Winterdienste waren nach dem Schneefall gefordert. In den nächsten Tagen bleibt es kalt, Schnee ist keiner in Sicht.

Foto © PreissDer Schnee auf den Straßen machte so manchem Autofahrer in der Region zu schaffen
Zur anhaltenden Kälte gesellten sich in den letzten Tagen auch Schneeflocken. Zum ersten Mal in diesem Winter ist nun auch der südliche Teil des Hartbergerlandes mit Schnee bedeckt. Zu gröberen Problemen führte der Wintereinbruch zwar nicht, Einsatzkräfte und Straßenerhaltungsdienste waren allerdings gefordert, die Räumfahrzeuge standen im Dauereinsatz.
"Im Bezirk waren wir mit 14 Fahrzeugen unterwegs", erklärt Brigitte Luef, Regionalleiterin des Straßenerhaltungsdienstes für die Region Hartberg. Erschwert wurden die Räumarbeiten durch die Kälte. "Bei Minus zehn, fünfzehn Grad wird das Salz auf der Straße schmierig", weiß sie. Mittlerweile sei das Problem aber gelöst, die Straßen alle nass vom Salz.
Glatte Fahrbahnen
Rutschige Fahrbahnen waren es auch, die Schuld an einigen Unfällen waren. "Wir wurden zu einigen Verkehrsunfällen gerufen, die vermutlich aufgrund der Glätte passiert sind", sagt Emanuel Ellmer, Zivildiener bei Florian Hartberg. Von der Fahrbahn abgekommen sind Pkw unter anderem auf der B 54 in Grafendorf, auf der L 406 in Flattendorf oder auf der A 2 bei Zöbern. Die Insassen seien mit einem Schrecken oder leichten Verletzungen davon gekommen, die Freiwillige Feuerwehr musste lediglich die Fahrzeuge bergen. Zu einigen Unfällen musste auch die Polizei fahren. "Vor allem in den Morgenstunden war einiges los. Am Vormittag hat sich die Lage dann beruhigt", erzählt ein Beamter der Polizeiinspektion Hartberg.
Ausrücken, um Straßen zu räumen, musste die Straßenmeisterei Hartberg in der heurigen Saison zum ersten Mal. Von aufgebrachten Salzreserven ist daher - ganz im Gegensatz zu vorangegangenen Wintern - keine Spur. "In Hartberg ist die Salzhalle voll", sagt Luef und erzählt, dass die Räumfahrzeuge auch gestern noch im Einsatz waren. "Es gab vor allem Kontrollfahrten und Fahrten, bei denen die Straßen nachgeräumt wurden", erklärt die Regionalleiterin. Schnee entfernt wurde gestern beispielsweise noch aus den Busbuchten.
Wenig zu tun haben die Räumfahrzeuge, wie es aussieht, in den nächsten Tagen. "Nennenswerten Schneefall wird es im Bezirk keinen geben. Eventuell von heute auf morgen einen Zentimeter", sagt Friedrich Wölfelmaier von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Die Temperaturen bleiben hingegen im kalten, winterlichen Bereich, wie Wölfelmaier weiß. "Bis Montag werden die Temperaturen auf alle Fälle auch während des Tages unter dem Gefrierpunkt liegen", meint der Experte. Im Laufe der nächsten Woche solle es den Prognosen zufolge dann aber ein bisschen milder werden.







